An einem hochdramatischen Spieltag, konnte lediglich die TS Jahn München ihr TOP4-Ticket ziehen. Sowohl der USC Freiburg als auch der MTV Stuttgart brachten ihre Serie in ein drittes Spiel. Im Abstiegskampf landen die Girls Baskets aus Braunschweig den nächsten Big-Point.
Viertelfinale
USC Freiburg – ALBA Berlin 66:57
Freiburg ringt ALBA nieder und forciert drittes Spiel. Mit einer absoluten Energieleistung im vierten Viertel bringt der USC nach der Achtelfinalserie gegen Nürnberg auch die Viertelfinalserie ins Do-Or-Die. Beim Stand von 52:52 starteten die Gastgeber den entscheidenden Lauf und zogen mit einem 11:1-Run davon. Die alles überragende Karla Paradzik, die neun ihrer 25 Punkte im Schlussviertel beisteuerte war offensiv kaum zu bremsen. Neben ihr überzeugten auch Lola Hadzidedic (17 PTS), Lara Gierlich (7 PTS, 15 REB, 7 AST) und die wohlmöglich beste Verteidigerin der Liga Amelie Mbah (8 PTS, 15 REB, 7 AST, 2 STL, 5 BLK). Bei ALBA war es ohne Lilli Schultze besonders Mathilda Haensch, die mit 16 Punkten und zwölf Rebounds Verantwortung übernahm.
Junior-Team Osnabrück/Artland – TS Jahn München 76:88
München bleibt diese Saison einfach eine Macht. Trotz aller Bemühungen des Junior-Teams und 28 Punkte von Teodora Zecevic reichte es am Ende nicht für ein Sieg und damit ein mögliches drittes Spiel. München bleibt in dieser Saison damit ungeschlagen und steht zum ersten Mal seit 2019 im TOP4. Die Garanten dafür waren Emma Steinbicker (29 PTS) und Anna Matic (19 PTS, 8 REB, 6 AST).
MTV Stuttgart – Phoenix-TSV Hagen 81:72
Einen echten Leckerbissen bekamen die Zuschauer in Stuttgart geboten. Nach drei Vierteln lagen die Gastgeber in Front, brachen aber im Schlussviertel ein und mussten nach spätem Ausgleich von Emma Huppertz (70:70) in die Overtime. Dort find sich der MTV aber und dominierte die Gäste mit 11:2. Hagen unterliegt damit trotz 23 Zähler von Darina Zraychenko zum ersten Mal in dieser Spielzeit und wird es nun vor heimischer Kulisse richten müssen. Für die Gastgeber überzeugte das Kollektiv um Mia Mandic (15 PTS), Katara Lischka (13 PTS), Feryel Grosko (13 PTS) und Diana Ivancic (13 PTS, 26 REB).
Abstiegsrunde Nord
Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel – Metropolitain Girls 50:42
Baskets bleiben in der Erfolgsspur und fahren den dritten Sieg der Playdowns ein. Mit dem knappen aber verdienten Heimsieg über die Metropolitain Girls, sprangen die Gastgeber zum ersten Mal über den Strich und haben nun beste Voraussetzungen den Klassenerhalt am letzten Spieltag zu sichern. Rania Ayadi war wieder einmal die Matchwinnerin und trumpfte mit einem Double-Double aus 14 Punkten und zehn Rebounds auf. Dasselbe gelang auf der anderen Seite Tabea Kluss, die 14 Punkte und 20 Rebounds erzielte, die Niederlage aber nicht abwehren konnte.
