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Iran greift US-Stützpunkt Diego Garcia an: Das bedeutet die Raketenattacke

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Der Iran hat die von den USA und Großbritannien genutzte Basis Diego Garcia im Indischen Ozean attackiert. Der Angriff stellt Militärexperten vor Fragen – mit solch einer Reichweite hatte kaum jemand gerechnet. Der Iran hat nach Angaben des Staatsfernsehens zwei ballistische Raketen auf einen von Großbritannien und den USA gemeinsam genutzten Militärstützpunkt auf der Insel Diego Garcia abgefeuert. Keines der beiden Geschosse habe die Militärbasis im Indischen Ozean getroffen, berichteten das "Wall Street Journal" und der Sender CNN unter Berufung auf ranghohe US-Beamte. Demnach versagte eines während des Fluges, das andere wurde der Zeitung zufolge von einer Abfangrakete angegriffen, die von einem US-Kriegsschiff abgefeuert wurde. Ob die iranische Rakete getroffen wurde, war dem Bericht zufolge unklar. Die Raketenangriffe überraschten Experten: Bislang galt die Annahme, dass das Regime keine Geschosse mit einer solchen Reichweite in seinem Arsenal habe. Diego Garcia liegt rund 4.000 Kilometer vom Iran entfernt. t-online gibt einen Überblick darüber, was bislang über den Angriff bekannt ist. Newsblog: Alle aktuellen Entwicklungen zum Krieg in Nahost Experte zur Situation in der Straße von Hormus: "Das ist ein regelrechter Meilenstein" Wo liegt der Stützpunkt Diego Garcia? Diego Garcia ist das größte Atoll des Chagos-Archipels im Indischen Ozean. Das Gebiet gehört zum britischen Territorium im Indischen Ozean und wird militärisch von Großbritannien und den USA genutzt. Es liegt fernab der großen Landmassen, mehrere Hundert Kilometer südlich der Malediven und weit westlich von Australien . Welche Bedeutung hat der Stützpunkt? Die Basis verfügt über eine rund 3,6 km lange Landebahn. Sie ist für schwere strategische Bomber ausgelegt. Der Hafen kann große Flugzeugträgergruppen und Versorgungsschiffe aufnehmen. Schweres Militärgerät kann im Krisenfall schnell in den Persischen Golf verschifft werden. Auf der Insel gibt es eine Bodenstation für das globale Navigationssatellitensystem GPS sowie Weltraumüberwachungs- und Kommunikationsanlagen. Weil der Stützpunkt abgeschieden liegt und dennoch große Reichweiten ermöglicht, gilt er als ein strategischer Schlüsselpunkt der US‑britischen Militärpräsenz im Indischen Ozean. Welche Bedeutung hat der Raketenangriff? Diego Garcia galt bislang als unantastbares Hinterland. Der Stützpunkt liegt etwa 4.000 Kilometer südöstlich der iranischen Küste. Dieser Distanz kommt militärstrategisch große Bedeutung zu. Sie lag bis jetzt außerhalb der offiziell bestätigten Reichweite des iranischen Raketenarsenals von 2.000 Kilometern. Es gab schon lange Befürchtungen, dass der Iran über die technologischen Mittel verfügt, den Radius über die bisherigen 2.000 Kilometer hinaus zu verdoppeln. Iranische Raketen könnten dann theoretisch nicht nur Deutschland, sondern auch Süd-, West- und Nordeuropa erreichen. Streit über Iran-Krieg: Mächtige Stimmen wenden sich von Trump ab Meme-Videos: Trumps neue Kriegspropaganda Wie äußert sich der Iran? Iranische Staatsmedien stellten den Angriff als Beweis militärischer Stärke dar. Die den Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Fars behauptete, der Iran könne auch Europa erreichen. Die Raketenkapazitäten des Iran bestünden weiterhin und widerlegten die Behauptung von US-Präsident Donald Trump , dass diese zu 100 Prozent zerstört worden seien. Die Revolutionsgarden erklärten im Staatsfunk, man spreche mit den Gegnern nur noch eine Sprache der militärischen Stärke. Diese Stärke habe man auch in der Straße von Hormus bewiesen. Die Garden behaupteten, Israel , die USA und der Westen hätten ihr Ansehen verloren und spielten keine Rolle mehr in der Region. "Wir haben die Kontrolle über den Himmel über euren Köpfen", hieß es weiter. Beobachter sehen darin demonstratives Selbstbewusstsein und den Versuch, die innenpolitische Macht der Revolutionsgarden zu unterstreichen. Israel und die USA haben nach drei Wochen Krieg die Lufthoheit über dem Iran. Wie reagieren die USA und Großbritannien? Ein britischer Regierungsvertreter bestätigte der Nachrichtenagentur AFP am Samstag einen Bericht der US-Zeitung "Wall Street Journal" vom Vortag, wonach der Iran den Stützpunkt im Indischen Ozean attackiert hatte. Der britische Regierungsvertreter sprach von einem "erfolglosen Angriff". Weitere Angaben zu dem Angriff wurden zunächst nicht gemacht. Am Samstag erklärte ein Sprecher des britischen Verteidigungsministeriums, "die rücksichtslosen Angriffe des Iran, die sich über die gesamte Region erstrecken und die Straße von Hormus als Geisel nehmen", stellten eine Bedrohung für britische Interessen und britische Verbündete dar. Die Regierung von Premierminister Keir Starmer habe den USA "die Erlaubnis erteilt, britische Stützpunkte für spezifische und begrenzte Verteidigungseinsätze zu nutzen". Das Weiße Haus hat sich bislang nicht offiziell zu dem Angriff auf Diego Garcia geäußert. Was sagen Experten? Der Nahost-Experte Nawaf al-Thani schrieb auf der Onlineplattform X: "Die eigentliche Frage ist nicht, ob die Rakete abgefangen wurde. Es geht vielmehr darum, dass der Iran möglicherweise eine Reichweite unter Beweis gestellt hat, die weit über das hinausgeht, was ein Großteil der Welt ihm zugetraut hätte. Eine Reichweite von 4.000 Kilometern verändert die Lage grundlegend." Danny Citrinowicz, einer der führenden Iran-Experten, erklärte auf X, der jüngste Raketenangriff sei eine direkte Folge der sich wandelnden Machtverhältnisse im Iran – insbesondere der zunehmenden Dominanz der Revolutionsgarden und des Todes von Revolutionsführer Ali Chamenei. "Trotz seiner tiefen ideologischen Feindseligkeit gegenüber dem Westen ging Chamenei beim Einsatz der iranischen Streitkräfte mit großer Zurückhaltung vor. Diese Zurückhaltung ist nun nicht mehr gewährleistet." Farzin Nadimi, Iran-Experte der US-Denkfabrik Washington Institute, sagte dem "Wall Street Journal", dass der Iran den Angriff auf Diego Garcia wohl über einen längeren Zeitraum geplant habe. Teheran sehe die Militärbasis als den wahrscheinlichen Hauptstützpunkt für strategische US-Bomber im Falle eines größeren Krieges zwischen den beiden Ländern, so Nadimi. Auch Europa rücke damit in Reichweite des Iran. Die Bedrohung des Kontinents sei jedoch eher ein Nebeneffekt, Diego Garcia sei für das Regime von größerer Bedeutung. Der israelische Iran-Experte Raz Zimmt schrieb auf X: "Es ist mittlerweile offensichtlich, dass der Iran versucht, den Konflikt als strategische Chance zu nutzen – nicht nur, um künftige Angriffe gegen das Land zu verhindern, sondern auch, um eine neue regionale Ordnung zu gestalten." Nach seiner Analyse will Teheran seine Nachbarn durch Abschreckung dazu bringen, die US-Militärpräsenz in der Region zu beenden. Der Militärexperte William Alberque erklärte dem Nachrichtenportal "Bloomberg", dass "niemand" auch nur "geahnt" habe, dass der Iran über Raketen solcher Reichweite verfüge. "Das bedeutet, dass sie wahrscheinlich eine modifizierte Rakete eingesetzt haben – vielleicht einen Prototyp", so Alberque. Dies deute darauf hin, dass Teheran noch über Lager oder Werkstätten verfüge, in denen solche Umbauten vorgenommen werden können. Möglicherweise habe das iranische Militär Gewicht von einer bestehenden Rakete entfernt oder sogar den Sprengkopf abgenommen, um die Reichweite zu erhöhen. Womöglich handele es sich um einen einmaligen Vorgang, erklärte der Experte.





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