Max Steinlechner startet zwar wie aus der Pistole geschossen in die Hainan Classic, bringt am Ende im Mission Hills Resort mit unter anderem einem Triplebogey jedoch nur eine 74 (+2) zum Recording.
Nach einer verdienten Pause nach dem Afrika-Stretch, startet Max Steinlechner in Hainan frisch ausgeruht in den Asian Swing der DP World Tour. Als einziger Österreicher im mit 2,55 Millionen US-Dollar dotierten Feld hofft der Tiroler die China-Form des Vorjahres von der Hotelplanner Tour auspacken zu können, wo er sich am Ende ebenfalls in Hainan, nur unweit des Mission Hills Resorts, erst im Stechen geschlagen geben musste.
Zum Auftakt erst mit allerletzter Startzeit unterwegs, findet sich Max auf den Backnine des Blackstone Course sofort bestens zurecht, denn nach zwei anfänglichen Par, hat er das frühe Par 5 Doppel der Par 72 Anlage bestens im Griff und holt sich rasch bereits die ersten beiden Birdies ab. Das scheint sein Spiel auch sofort richtig anzuheizen, denn auch danach lässt er den Fuß voll am Gaspedal, stopft auch auf der 14 den fälligen Birdieputt und macht so sogar den roten Hattrick perfekt.
Wie aus dem Nichts erwischt es ihn dann auf der 16 aber extrem hart, denn von Tee bis Grün geht so ziemlich alles schief was schiefgehen kann und mit dem Triplebogey rasselt Österreichs Shooting Star des Vorjahres sogar wieder auf Level Par zurück. Kaum auf den vorderen Neun angekommen, wird es dann sogar noch ungemütlicher, denn mit weiterem Fehler auf der 1 findet er sich erstmals sogar nur im Plusbereich wieder.
Aufholbedarf am Freitag
Nachdem er sich dann noch dazu zwei Löcher später auf der 3 ein Doppelbogey einfängt, droht die Auftaktrunde, trotz des hervorragenden Starts, eine ganz unangenehme Richtung einzuschlagen. In Folge wird es dann richtig abwechslungsreich, denn zunächst kann er die zähe Phase mit einem Birdie auf der 4 wieder beenden, fängt sich jedoch postwendend auf der 6 den nächsten Fehler ein, worauf er mit gleich zwei weiteren Birdies prompt die nächsten passenden Antworten parat hat.
Noch einmal erwischt es ihn dann jedoch am Schlussloch der 9, was er naturgemäß nicht mehr auskontern kann und so schließlich mit der 74 (+2) leben muss. Damit startet er als 90. auch mit bereits zwei Schlägen Rückstand auf die Cutmarke in den Freitag und muss am Vintage Course somit bereits eine Aufholjagd einläuten.
Deutlich besser ergeht es Jan Schneider. Der Deutsche, der sich dank seines Sieges bei den China Tour Championship im Vorjahr ins Starterfeld spielte, notiert eine 69 (-3) und ist damit voll an den Top 10 dran. Freddy Schott (GER) rangiert nach der 72 (Par) rund um die erwartete Cutmarke. Den besten Start erwischt Jordan Gumberg (USA) mit der 64 (-8).
Leaderboard Hainan Classic