Rassismus-Vorwurf: Gregor Gysi nennt Vorwürfe "absurd"
Parteigenossen werfen dem Linken-Politiker Gregor Gysi "rassistische Narrative" vor. Der widerspricht deutlich und sucht die direkte Aussprache. Linken-Politiker Gregor Gysi nennt die Rassismus-Vorwürfe gegen ihn "absurd". "Wer ein bisschen mein Leben und mein Wirken kennt, weiß, dass der Vorwurf des Rassismus in Bezug auf mich derart absurd ist, dass ich mehr dazu nicht sagen kann", teilte Gysi am Mittwoch t-online mit. "Ich werde den Verfassern ein Gespräch anbieten. Mal sehen, ob sie daran interessiert sind." Die Bundesarbeitsgemeinschaft Migrantische Linke hatte Gysi in einem internen Schreiben "rassistische Narrative" vorgeworfen. Auslöser dafür war ein Interview, das Gysi dem "Focus" gegeben hatte. Dort sagte dieser auf eine Frage nach Antisemitismus in der Linken, es seien viele Menschen mit "spezifischem Migrationshintergrund" in die Partei gekommen, was er begrüße. Diese brächten aber Sichten auf Israel mit, die zum Teil falsch seien. Der von Dutzenden Parteimitgliedern unterzeichnete Brief, über den zuerst "Spiegel" und "Welt" berichteten, wirft Gysi vor, damit einen pauschalen Verdacht gegen Migrantinnen und Migranten zu äußern und mit einem "angeblich zunehmenden Antisemitismus-Problem" zu verknüpfen. Tatsächlich sei Antisemitismus ein "gesamtgesellschaftliches, tief in der europäischen Geschichte verwurzeltes Phänomen". Zudem forderten die Verfasser ein Gespräch und eine "öffentliche Entschuldigung bei den migrantischen und jungen Mitgliedern unserer Partei". Streit um Haltung zu Israel erneut eskaliert Der Streit fügt sich ein in einen Dauerkonflikt in der Linken über die Haltung zu Israel und zum Gazakrieg. Erst zu Wochenbeginn war dieser erneut über einen Beschluss aus Niedersachsen eskaliert. Der Landesverband dort hatte sich in einem Antrag gegen den "heute real existierenden Zionismus" gewandt und der israelischen Regierung einen "Genozid" im Gazastreifen sowie ein System der "Apartheid" vorgehalten. Der Zentralrat der Juden warf der Partei daraufhin Antisemitismus vor. "Dem Judenhass, den sie in zahlreichen Lippenbekenntnissen von sich gewiesen hat, bietet die Linkspartei damit ein Zuhause", sagte Zentralratspräsident Josef Schuster der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) vom Mittwoch. Die "demonstrative Ablehnung" des jüdischen Staates sei "ein Angriff auf das Selbstbestimmungsrecht des jüdischen Volkes". Auch vor allem langjährige Parteimitglieder kritisierten den Beschluss lautstark. Bodo Ramelow warnt die Partei davor, zu einer politischen Glaubensgemeinschaft "um nicht zu sagen Sekte", zu werden, Petra Pau sieht die Partei an einem Abgrund. In diesem Zuge hatte sich auch Gysi geäußert.
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