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Erfolgreiche EKRC-Boote beim Head of the River Amstel 2026

„Ich hab nochmal nachgeguckt, letztes Jahr sind wir Dritter geworden und waren insgesamt 14 Sekunden langsamer als der erste Platz. Ich finde, das sollten wir dieses Jahr aufholen“
– Jule, ca. zehn Tage vor dem 8 km langen niederländischen Klassiker Head of the River Amstel.

Erfolgreiche ERKC-Ruderinnen und Ruderer beim Head of the River Amstel (obere Reihe v.l.n.r.: Isabel Kremin, Melanie Schäfer, Felix Eckel, Johanna Grunwald, Anja Gudorf, mittlere Reihe v.l.n.r.: Claus „Höppi“ Höppner, Georg „Jogi“ Moll, Claus Carow, Thomas Blicke, Bernd Klose, Hanna Rotthardt, Meike Nienaber, untere Reihe v.l.n.r.: Celina Grunwald, Leslie Matthiesen, Jule Tannert, Svenja Horn, Kristin Kleta, Lea Rauße, Karoline Spieß, vorne: Jörk „Chimpy“ Schüssler)

Dieses Jahr reisten wir zum zweiten Mal als Team des Frauenachters zum Head of the River Amstel. Mit zwölf Ruderinnen, Felix als Trainer und Steuermann für den Achter und unserem ehemaligen Teammitglied Lea, die zum Steuern extra aus Köln für den Doppelvierer anreiste, gingen wir am Samstag gleich mit zwei Booten, im Achter und im Doppelvierer, an den Start.

Unser Ziel im Achter stand fest: 14 Sekunden schneller sein, nicht nochmal 3. Platz, sondern etwas Besseres: Am besten die Siegerinnen aus dem letzten Jahr überholen! Das Ziel unseres Doppelvierers? Bei über 20 Gegenmeldungen in einem sehr starken Meldefeld es in die Top 10 schaffen.

Der Renntag startete für uns unterschiedlich früh. Da der Vierer sich ein Boot vor Ort mangels eigenem gesteuerten Doppelvierer ausleihen musste, hieß es früh raus: Boot ausprobieren (ganz in Schwarz, was sehr schick aussieht) und ein paar Runden die Amstel erkunden. Das Team des Achters dagegen durfte noch ein paar Minuten länger im Bett liegen bleiben.

Vor den Starts: die Crews des Männer-Masters-Achters, Frauen-Achters und Frauen-Doppelvierers

Auf dem Weg zum Bootsplatz konnten wir an der Regattastrecke entlang spazieren und die ersten Boote im Rennen verfolgen. „ Da müsste gleich unser Herren-Achter kommen“, fiel Felix mit einem Blick auf seine Uhr auf. Und tatsächlich, nach kurzem Warten kam der Herren-Achter mit, von Bug zu Heck: Klaus Carow, Georg „Jogi“ Moll, Karl-Heinz Kroll (RV am Baldeney See), Bernd Klose, Thomas Blicke, Claus „Höppi“ Höppner, Mathias „Bibo“ Borchardt, Tom Henning auf Schlag und Jörk „Chimpy“ Schüssler als Steuermann angerudert. Sie sicherten sich den ersten Platz. Glückwunsch!

Der Achter ging mit Felix Eckel als Steuermann, Leslie Matthiesen auf Schlag, Jule Tannert, Isabel Kremin, Anja Gudorf, Johanna Grunwald, Meike Nienaber, Svenja Horn und Melanie Schäfer im Bug zuerst aufs Wasser. Am Start angekommen, musste erstmal die Startreihenfolge geklärt werden. Anstatt des Starts an dritter Stelle (der durch die Teilnahme im letzten Jahr eigentlich feststand), sollten wir plötzlich als Drittletzte starten. Felix‘ Motivation an uns: „Das ist jetzt so. Aber wisst ihr was? Dann räumen wir das Feld von hinten auf!“

Und los ging es auf die 8 km lange, teils sehr kurvige Strecke: Die ersten 1,5 km waren wie Nichts gerudert, als die erste Ansage von Felix kam: „Wir überholen gleich die ersten beiden Boote! Bleibt da drauf, ihr seid schneller als die, das wird gleich eng hier! Ich will das ihr jetzt ALLES gebt, damit wir die hinter uns lassen.“ WAS? Nach 1,5 km schon ALLES geben? Es sind doch noch 6,5 km vor uns? Na gut. Die Schlagzahl wurde höher, der Druck an den Riemen stieg. Und tatsächlich manövrierte Felix uns plötzlich und gekonnt zwischen zwei weiteren Booten hindurch, die wir nach einigen hundert Metern schließlich hinter uns ließen. Die nächste Ansage folgte direkt: „Wir sind gleich auf Höhe des nächsten Bootes! Die haben wir gleich!“ Aber das war ja noch lange nicht das Ende, die erste scharfe Kurve kam und nun wurde es für uns Backborderinnen richtig hart. „Steuerbord nimmt raus! Backbord, ich will ALLES, was ihr habt.“ Schon wieder alles, was wir haben? Wir waren doch noch gar nicht bei der Hälfte angekommen. Als die erste Kurve nach gefühlt endlosen Momenten hinter uns lag, kam endlich die Ansage: „Wir haben die Hälfte geschafft, der Abstand zum Boot vor uns verringert sich immer mehr, da bleiben wir dran!“

In den nächsten Kilometern brannten Arme, Beine, Schultern, Lungen und auch der Gegenwind machte es uns nicht leichter, aber wir taten unser Bestes um an dem Boot vor uns dranzubleiben. Der letzte Kilometer startete und der Endspurt begann: Leslie schaffte es als Schlagfrau nochmal ein paar Schläge zuzulegen und auch die Anfeuerungsrufe vom Ufer, vor allem durch unsere ehemalige Teamkollegin Lena, die extra zum Zuschauen angereist war, brachten uns die zusätzliche Kraft bis ins Ziel: Wir hatten es geschafft. Wir hatten insgesamt 3 Boote überholt und Zufriedenheit und Erschöpfung breiteten sich bei allen aus. Doch auf dem Weg zurück zum Steg kam genügend Kraft zurück, um unseren Vierer anzufeuern.

Der Achter (vorne) – noch nicht ganz erholt – auf dem Rückweg zum Anlegesteg hat immerhin schon wieder genügend Energie gesammelt, um den von Lea gesteuerten Doppelvierer (hinten) anzufeuern

Am Steg angekommen stand Bernd als unser Empfangskomitee da, sein Handy ausgestreckt in der Hand und man hörte ganz leise einen Song spielen: „I’ve paid my dues, Time after time, I’ve done my sentence, ….“. Warte, das Lied kennt man doch?

„Ihr habt gewonnen! Zwei Sekunden schneller als die anderen! Ihr habt gewonnen, herzlichen Glückwunsch!“ rief uns Bernd entgegen, während sein Handy weiter „We are the champions“ spielte. Freude, Stolz und Begeisterung waren bei allen da. Und natürlich Jules bestätigte Überzeugung: Das mit den 14 Sekunden vom letzten Jahr – das schaffen wir!

Die frohe Kunde über das Rennergebnis ist im Achter angekommen

Auch der Vierer kam einige Zeit später an den Steg gerudert: Fünfter Platz – besser als das gesetzte Ziel der Top 10 und das in einem sehr starken Meldefeld. Während ihres Rennens hatten es Lea Rauße als Steuerfrau, Celina Grunwald auf Schlag, Kristin Kleta, Karo Spieß und Hanna Rothhardt im Bug geschafft, sogar insgesamt vier Boote zu überholen. Und obwohl sie in ihrem Endspurt von einem gegnerischen Boot unter der letzten Brücke stark ausgebremst wurden, schafften Sie es, sich unter Leas kräftigen Anfeuerungsrufen wieder auf Renngeschwindigkeit hochzukämpfen. Für alle im Vierer war es die erste Teilnahme am Head of the River Amstel, sodass auch hier Freude, Stolz und Begeisterung nach dem Rennen hoch waren. Und wie geht es nächstes Jahr weiter? Na klar: Titel verteidigen im Achter und, wenn wir nochmal im Vierer starten, dann mindestens in die Top 3.

Geschrieben von Johanna Grunwald






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