Feminismus | Ganz schön verhext ist Laura Freudenthalers neuer Roman „Iris“!
Als wäre es ein einziger Atemzug, rauscht Laura Freudenthalers neuer Roman – mit geweiteter Lunge und rasendem Puls – an uns vorüber. Ein Atemzug also, der sich auf dreizehn abgeschlossene Sätze erstreckt, die wiederum die Kapitel gliedern, sodass man als Leser:in in einen regelrechten Sog hineingerät, worin man – einzig durch Kommata abgetrennt – von einem Ort an den anderen und wieder zurück purzelt, um schließlich ganz zu vergessen, dass man jetzt und hier, ja wirklich an dieser Stelle, einmal Luft holen muss. Brainfuck aus, Punkt, Pause. Lange darf man sich der Muße allerdings nicht hingeben.
Denn die titelgebende Protagonistin aus Iris zieht es, kaum irgendwo angekommen, schon in eine andere Stadt. Als Schriftstellerin tingelt
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