Aktivist in Rojava: „Demokratischen Wandel kann man nicht mit Waffen erzwingen“
Herr Omar, Sie sind in Deutschland aufgewachsen und leben seit 2020 als Internationalist in Rojava, im Nordosten Syriens. Erleben wir aktuell das Ende der autonomen Selbstverwaltung von Rojava, wie wir sie bisher kannten?
Karim Omar: Von einem Ende von Rojava würde ich nicht sprechen. Ein Ende der Selbstverwaltung, nein, ein Ende der Selbstverwaltung, wie wir sie bisher kannten, ja. Seit ihrem Beginn 2012 hat die Revolution von Rojava immer verschiedene Phasen erlebt. Was wir nun erleben, ist ein Prozess, der uns in eine neue Phase führen wird – eine, die sich die Selbstverwaltung allerdings nicht selbst ausgesucht hat.
Seit dem Machtantritt der islamistischen Übergangsregierung unter Ahmad al-Scharaa wird über die Integration der kurdischen Selbstverwaltung in den
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