1. FC Köln: Thomas Kessler kritisiert Stadionsprecher Michael Trippel
Der 1. FC Köln hat gegen Borussia Dortmund eine schmerzhafte Niederlage hinnehmen müssen. Unmut zog aber nicht nur das Ergebnis nach sich. Dem 1. FC Köln ist auch am Samstagabend im Bundesliga-Topspiel gegen den BVB kein Befreiungsschlag gelungen. Das 1:2 gegen den Tabellenzweiten war bereits die vierte Niederlage in den letzten fünf Spielen. Im Nachgang ärgerten sich die Kölner aber nicht nur über die sportlichen Geschehnisse, sondern auch über Michael Trippel, ihren eigenen Stadionsprecher. Eine Woche nach Bayern-Pleite: Dortmund jubelt dank Nationalspieler in Köln Im Live-TV: BVB-Boss verkündet Abschied von Leistungsträger Dieser hatte mitten im Spiel seinen Unmut über Schiedsrichter Daniel Siebert kundgetan. "Pfui! Widerlich!", kommentierte Trippel über sein Stadionmikrofon den Platzverweis für Kölns Jahmai Simpson-Pusey. Der Defensivspieler hatte Dortmunds Maximilian Beier kurz vor der Halbzeitpause heftig an der Achillessehne getroffen. Nach Eingreifen des VAR entschied Siebert auf Rot. Kölns Geschäftsführer Thomas Kessler ordnete dies im Nachgang deutlich ein. "Die Thematik gefällt mir nicht. Wir sollten den Schiedsrichter nicht über den Stadionsprecher bewerten", kommentierte Kessler bei Sky. "Es gibt Personen, die dürfen das nach dem Spiel machen, die werden dafür in diesem Klub bezahlt", betonte er und ergänzte, dass Stadionsprecher Trippel "nicht dazu gehört". Köln ärgert sich auch über ein Handspiel Unmut erregte darüber hinaus auch eine Szene tief in der Nachspielzeit. Dortmunds Yan Couto bekam den Ball an den ausgestreckten Arm, statt Elfmeter gab es aber einen Eckball für die Hausherren. "Ich verstehe es nicht. Ich weiß nicht, was Benjamin Cortus in dem Moment im Keller gemacht hat", blickte Kessler in Richtung des VAR. "Es ist eine hundertprozentige Torchance. Das ist eine klare Vereitelung einer Torchance", schob er aufgebracht hinterher. Dass die Hereingabe trotz des minimalen Armkontakts von Couto bei Linton Maina landete und der Kölner anschließend ins Dribbling gehen konnte, ließ Kessler unerwähnt. Lukas Kwasniok , der in Anbetracht der Szene noch während des Spiels an der Seitenlinie getobt hatte, rang bei Sky um eine Einordnung. "Das macht das heutige Ergebnis bitter. Ich habe keine Erklärung dafür", sagte der Kölner Trainer und schloss mit grundsätzlicher Kritik: "Ich hinterfrage die Gesamtsystematik mit dem VAR seit Jahren. Es macht das Spiel anders, aus meiner Sicht aber nicht gerechter."
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