Straße von Hormus: Iran droht mit Minen – Es wäre ein Schlag für China
Das iranische Regime droht mit Minen in der Straße von Hormus, sollten die USA und Israel ihre Angriffe fortsetzen. Aber damit würde der Iran sich selbst und Verbündeten wie China schaden. Die USA und Israel greifen seit Samstagmorgen den Iran an – und das iranische Regime schießt um sich. Gegen die Luftangriffe haben die Iraner kaum eine Möglichkeit, sich zu verteidigen. Auch deshalb sät Teheran Chaos, möchte für die US-Verbündeten in der Region und für die Weltwirtschaft diesen Krieg so teuer wie möglich machen, um so indirekt den Druck auf US-Präsident Donald Trump zu erhöhen. Mehr dazu lesen Sie hier . Deshalb feuern die iranischen Revolutionsgarden Drohnen und Raketen auf zahlreiche Staaten im Nahen Osten . Und besonders bitter für den globalen Rohstoffhandel: Teheran untersagt internationalen Schiffen die Durchfahrt durch die Straße von Hormus, droht sogar mit dem Einsatz von Seeminen. Doch bislang schreckt das iranische Regime vor dieser Maßnahme zurück – und das nicht ohne Grund. Seeminen in der Straße von Hormus wären nicht nur eine Katastrophe für die gesamte Golfregion. Die Maßnahme würde vor allem dem Iran selbst und seinen Verbündeten schaden. Und das macht es durchaus unwahrscheinlich, dass das iranische Regime seine Drohung am Ende wahrmacht. Es wäre eine Selbstmordmission. US-Krieg gegen Iran: Sie steuern planlos ins Chaos Straße von Hormus gesperrt: "Das Regime will Chaos stiften" Hohes Risiko für iranisches Regime Technisch wäre für den Iran das Auslegen von Minen in der Straße von Hormus vergleichsweise einfach umzusetzen, trotz der großen US-Flotte am Golf. Das liegt vor allem an der Geografie. Der Iran kontrolliert in der Straße von Hormus zahlreiche kleine Inseln. Wenn das Militär auf diesen Inseln Seeminen aussetzen würde, dann würde die Strömung die Sprengkörper in die schmale Seestraße treiben. Die Folgen wären verheerend: Der wichtige Seehandelsweg wäre auf absehbare Zeit unpassierbar. Dieses Risiko muss das iranische Regime nicht eingehen, weil die bloße Drohung schon ausreicht, um den Seehandelsweg zu blockieren. Seitdem Teheran die Schließung der Straße von Hormus angekündigt hat, sitzen die meisten Frachtschiffe und Tanker in ihren Häfen fest. Der Grund: Die Schiffe bekommen schlichtweg keine Versicherung mehr, die für die Weiterfahrt laut internationalem Seerecht notwendig ist. Für die Versicherungsgesellschaften ist die Risikobewertung viel zu hoch. Thomas Obst, der am Institut der deutschen Wirtschaft zur internationalen Handelspolitik forscht, sagte t-online: "Das Regime will Chaos stiften und für Unsicherheit sorgen. Genau diese Unsicherheit lässt Ölpreise, Versicherungsprämien und Frachtraten, also die Transportpreise, steigen." Newsblog: Alle Entwicklungen zum Angriff auf den Iran Deshalb ist es wahrscheinlich, dass die Iraner mit Drohungen den Seeverkehr lahmlegen und gleichzeitig den Schiffen ihrer Verbündeten die Durchfahrt durch die Seepassage ermöglichen. Klar ist: Die Sperrung der Straße von Hormus macht zwar auch indirekt die Ölpreise in Europa teurer, weil es zu einer Verknappung der Rohstoffe auf den Weltmärkten führt. Aber mehr als 80 Prozent des über die Straße von Hormus verschifften Rohöls und LNG gehen nach Asien – und insbesondere nach China . Peking erklärte am Montag, dass es das iranische Regime mit Blick auf den Krieg politisch unterstützen wird. Eine dauerhafte Blockade durch Seeminen wäre jedoch ein schwerer Schlag gegen China – und Teheran wird sein Bündnis mit der chinesischen Führung nicht aufs Spiel setzen wollen. Überdies wären die Folgen für Teheran verheerend. Die iranische Wirtschaft war schon vor diesem Krieg massiv geschwächt, die Inflation im Land war immens. Auch über die Straße von Hormus transportiert das iranische Regime an westlichen Sanktionen vorbei sein Öl an internationale Käufer, und die Revolutionsgarden bereichern sich an diesen Geschäften. Somit würde der Iran sich vor allem auch selbst schwächen, wenn das Regime seine Drohung wahrmacht.
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