Jung, agil und trotzdem kein Job: „Ich habe locker 100 Bewerbungen geschrieben“
Der Arbeitsmarkt gleicht weniger einem offenen Feld als einem Raum voller verschlossener Türen. Es geht nicht um die Frage: Wer setzt sich innerhalb durch? Sondern: Wer kommt überhaupt hinein?
Katharina Schmitz argumentiert, dass mit zunehmendem Alter der Zugang versperrt werde. Man entspreche dann nicht mehr dem „jungen und agilen Mindset“, auf das Stellenausschreibungen zugeschnitten seien. Bewerbungsportale, wie Stepstone oder Indeed, würden dies mit KI-Bewerbungsverfahren und standardisierten Absagen zuspitzen.
Aber ist es wirklich eine Frage des Alters? Haben es junge Menschen deutlich einfacher auf dem Arbeitsmarkt? Oder befinden wir uns vielmehr in unsicheren Zeiten, in denen Stellen gestrichen und Festanstellungen abgebaut werden, die den Arbeitsmarkt zu ei
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