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Olympia 2026: So denken die Fans vor Ort über die Winterspiele

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Die Olympischen Winterspiele in Italien ziehen zahlreiche Fans an. Während die einen von der "Magie" schwärmen, empfinden andere das Event als "chaotisch". Aus Predazzo berichtet Melanie Muschong Nicht nur für die Athleten und die Teams der einzelnen Nationen sind die Olympischen Spiele etwas ganz Besonderes. Auch für die Fans ist das sportliche Großereignis ein Highlight. Aus der ganzen Welt reisen die Zuschauer an, um ihre Idole live zu erleben und ihnen zuzujubeln. Jeweils alle vier Jahre finden Sommer- und Winterspiele statt. Nach Paris vor zwei Jahren ist aktuell die italienische Region um Mailand und Cortina d'Ampezzo Austragungsort der Winterspiele. t-online hat sich in Predazzo beim Skispringen umgehört, um herauszufinden, was das Spektakel so attraktiv macht, welche Bedeutung es hat und mit welchen Herausforderungen die Zuschauer umgehen müssen. Sportart vor dem Aus? Olympia-Stars kämpfen um ihre Existenz Aus dem Krankenhaus: Lindsey Vonn wendet sich an Olympiasiegerin Olympisches Skirennen: So etwas gab es selten Auf dem Fangelände beim Wettbewerb der Normalschanze sticht ein Anhänger direkt ins Auge. Brent Folan ist aus den USA angereist, um bei den Winterspielen in Italien vor Ort zu sein. Er trägt einen Ganzkörperanzug mit der US-amerikanischen Flagge als Muster. Im Gespräch sagt der 35-Jährige: "Es war fantastisch bisher. Wir waren bei ein paar Eishockeyspielen. Wir haben in Mailand angefangen und waren bei der Eröffnungsfeier. Jetzt sind wir in den Bergen. Gestern waren wir beim Langlaufen und heute Abend beim Skispringen, und dann fahren wir nach Cortina, bevor es zurück nach Mailand geht. Es macht so viel Spaß." "Viel einfacher, wenn man ein Auto hat" Für Folan sind es die dritten Olympischen Spiele als Zuschauer nach den Sommerspielen in Rio 2016 und denen in Paris 2024. In Mailand und Cortina d'Ampezzo ist er mit seinen Freunden mit dem Auto unterwegs. "Wir haben festgestellt, dass es viel einfacher ist, mehrere Städte zu besichtigen, wenn man ein Auto hat", so der Weltenbummler, der, wie er erzählt, bereits 116 Länder bereist hat. Olympia fasziniert den Zuschauer aus Texas, der inzwischen in Puerto Rico lebt. "Jeder sollte einmal im Leben zu den Olympischen Spielen kommen. Es gibt nichts Schöneres als die Magie der Olympischen Spiele", so Folan, der erklärt: "Menschen aus aller Welt kommen zusammen. Es ist phänomenal, all diese Kulturen kennenzulernen und zu lernen, sie anzunehmen, anstatt sie zu fürchten. Alle zu lieben. Wir sind wirklich nicht so unterschiedlich. Wir sind alle hier, um Spaß zu haben und das Leben zu genießen." "Ich war bei den Olympischen Jugendspielen dabei" Das sieht auch Matjaz Gobec so. Der slowenische Fan war früher selbst Skirennfahrer – und das sehr erfolgreich. Der 26-Jährige strahlt, als er erzählt: "Ich mag den olympischen Geist. Ich war auch Sportler, habe elf Jahre lang Ski Alpin betrieben und war auch bei den Olympischen Jugendspielen dabei." 2016 durfte er damals als Speed-Ass in Lillehammer in Norwegen, einer der Metropolen für den Wintersport schlechthin, antreten. Bis 2018 ist er europaweit Pisten heruntergefahren und schaffte es einmal auf das Podest. Die Liste des internationalen Skiverbandes Fis zeigt Wettkämpfe von Gobec in Schweden, Italien, Österreich und auch Kroatien an. Doch er musste vor acht Jahren einen Entschluss fassen. "Ich musste mich entscheiden, ob ich studieren oder meine Sportkarriere fortsetzen wollte. Es war eine schwierige Zeit." "Wir sind alle gleich" Auf die Frage, warum das so war, ergänzt der Ex-Athlet aus Slowenien: "Wir haben eine wirklich gute Infrastruktur für das Skispringen, deshalb sind wir so gut, aber nicht für alpines Skifahren. Vor allem wegen der fehlenden Unterstützung war es nicht möglich, die Karriere fortzusetzen." Daher ist er nun als Fan unterwegs. Weil er für die Abfahrt und den Slalom kein Ticket bekommen hat, hat er sich für das Skispringen entschieden, weil es "ein wundervoller Sport" ist. Gobec weiß um das Besondere dieser internationalen Begegnungen. "Menschen aus verschiedenen Sportarten kommen zusammen, es ist die einzige Gelegenheit dafür. Bei den Wintermeisterschaften ist das nicht der Fall, weil man dort nur Skispringer oder nur alpine Skifahrer trifft. Deshalb finde ich die Olympischen Spiele wirklich cool. Auch dass Nationen aus exotischen Ländern, die nicht am Weltcup teilnehmen, hier sind, ist schön, um den Sport zu fördern", so der frühere Sportler. Auch seine Schwester Alenka ist begeistert. Beide waren bereits bei den Sommerspielen 2012 in London vor Ort. Die 42-Jährige meint: "Ich war wirklich bewegt, als ich die Eröffnungsfeier mit all den verschiedenen Nationen gesehen habe. Es ist wirklich schön, das zu sehen. Es gibt heutzutage so viele schlechte Nachrichten, und hier kommen endlich alle Menschen aller Hautfarben zusammen, und wir sind alle gleich. Das ist ein großartiges Gefühl." "Gut, wenn Leute in Frieden zusammenkommen" Ein Gefühl, das auch Peter Feichtinger aus Österreich in der Nähe von Wien teilt. Er ist das erste Mal bei dem Großereignis live dabei und sagt: "Olympia quasi vor der Haustüre, da kann man schon mal vorbeikommen." Der 54-Jährige war zuvor bereits in Antholz beim Biathlon und schaut auch noch beim Rodeln in Cortina d'Ampezzo vorbei. Als Fortbewegungsmittel hat er mit seinen Mitstreitern das Auto gewählt, "obwohl wir eigentlich Zugfahrer sind". Doch er betont: "Aufgrund der Weitläufigkeit der ganzen Venues ist es schwierig, ohne Auto unterwegs zu sein." Feichtiger ist seit über 20 Jahren als Vereinsleiter selbst in einem Sportverein tätig. Normalerweise widmet er sich dem Baseball. Die Traiskirchen Grasshoppers spielen in der österreichischen Bundesliga . An Olympia fasziniert ihn vieles: "Olympische Spiele sollten Menschen zusammenbringen. So ein bisschen auch der ganze Friedensgedanke." Auch in der aktuellen Zeit. "Frieden ist immer wichtig. Ich halte nichts von dem Spruch, dass Sport unpolitisch ist. Sport ist politisch, weil es ein Riesenbusiness ist." Daher gebe es auch politische Kommentare zu Olympia. "Ganz trennen kann man das nicht. Auch Sportinfrastruktur geht ohne Politik nicht", so der Fan aus Österreich. "In Zeiten wie diesen ist es ganz gut, wenn die Leute in Frieden zusammenkommen." "Chaotisch" und "nicht fertig" Anders als Feichtiger ist Jens Lehmphul nicht das erste Mal bei Olympia. Der Potsdamer findet es "schön, dass die Spiele wieder hier sind", und meint damit in Europa. Die vergangenen Winterspiele fanden 2022 in Peking und 2018 in Pyeongchang statt. Lehmphul kam mit dem Auto zum Skisprungstadion und empfindet die Organisation vor Ort als "chaotisch". Lehmphul, Präsident des Bob- und Schlittensport Verbands Brandenburg, kritisiert: "Der Park&Ride-Parkplatz war überhaupt nicht ausgeschildert. Wir mussten ihn suchen." Dennoch hat für ihn das Event in Italien durch die Verteilung auf mehrere Orte auch ein gewisses Etwas. Er gibt jedoch zu bedenken: "Irgendwie kommt es mir so nicht fertig vor." Die Freude bei den Fans über das Event in Italien ist dennoch da. Natascha und Alia sind aus Slowenien angereist und umarmen sich überglücklich, als sie vor dem Auslauf der Skisprungschanze stehen. Ihre Nachnamen wollen sie nicht verraten, doch auch Alia betont die "einzigartige Verbindung" der Spiele zwischen dem Sport und den Fans. Sie wird ganz emotional und erklärt: "Wir sind das erste Mal bei Olympia und vielleicht ist es auch das letzte Mal in unserem Leben." Sie werde es genießen und dann zufrieden und dankbar nach Hause reisen. Ein Vorhaben, das sie mit Folan, den Gobec-Geschwistern, Feichtinger und Lehmphul vereint. Sie alle können von sich behaupten, bei Olympischen Spielen dabei gewesen zu sein, lange Fahrtwege hin oder her.





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