CO2 vs. Druckluft (HPA) im Paintball – was ist der Unterschied?
Du stehst vor der Klassiker-Frage: CO2 oder Druckluft (auch HPA/Compressed Air genannt)? Beides bringt Paintballs aus dem Markierer – aber das Spielgefühl kann sich je nach System deutlich unterscheiden.
1) CO2 – „klassisch“, aber launisch
CO2 (Kohlendioxid) wird im Tank teilweise flüssig gespeichert und verwandelt sich beim Schuss in Gas. Genau das sorgt für den größten Unterschied:
- Stark temperaturabhängig: Je kälter es ist, desto weniger Druck liefert CO2 – im Winter merkst du das besonders.
- Schwankende Schusskonstanz: Wenn Druck schwankt, schwankt oft auch die Flugbahn/Weite.
- Kann „kalt“ werden am System: Bei viel Action hintereinander kühlt CO2 stärker ab, das kann Dichtungen und Teile mehr stressen.
- Wird oft bei Kapsel-Systemen genutzt: CO2-Kapseln sind z. B. im Zubehörbereich gängig.
Kurz gesagt: CO2 kann funktionieren – fühlt sich aber eher nach „Oldschool + Wetterlotterie“ an.
2) Druckluft / HPA – stabil, sauber, modern
Druckluft (meist normale Luft oder Stickstoff) ist im Tank als Gas gespeichert und wird über einen Regulator sauber heruntergeregelt.
- Sehr konstantes Schussbild: Druck bleibt stabil → Schüsse werden gleichmäßiger.
- Deutlich weniger temperaturanfällig: Kälte ist hier viel weniger Drama.
- Top für moderne Markierer: Gerade bei schnellen Spielmodi und vielen Trigger-Momenten bleibt HPA entspannt.
- Im Park superpraktisch: Bei uns laufen viele Pakete ganz bewusst mit Luft-Flatrate – stressfrei spielen, statt Druck-Probleme zu managen.
3) Was heißt das für deinen Spieltag?
Wenn du einfach nur zocken willst: Druckluft ist meistens der „einfach funktioniert“-Weg.
Wenn du im Winter spielst: Druckluft ist fast immer die entspanntere Wahl (CO2 verliert bei Kälte schneller Leistung).
Wenn du eigene Ausrüstung nutzt: Mit HPA hast du in der Regel mehr Konstanz und weniger „Warum war der Schuss gerade komisch?“.
Und ja: Im GO Paintball Adventure Park kannst du dich auf Luftversorgung verlassen – unsere Luftstationen sind fester Teil des Setups.
Safety-Quickies (weil wichtig, aber ohne Stress)
- Nur geprüfte, intakte Flaschen verwenden (keine Bastel-Experimente).
- Flaschen nicht unnötig Hitze aussetzen (Auto in der Sonne ist keine Garage).
- Wenn was zischt oder undicht wirkt: sofort beim Team melden.
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