Toter Wolf: Wolf bei Peitz überfahren – Polizei und Experten im Einsatz
Ein Wolf wird auf der B168 bei Peitz von einem Auto erfasst und stirbt. In solchen Fälle kommen Beauftragte des Landesamtes für Umwelt zum Einsatz. Was Autofahrer beachten müssen.
Wieder ist ein Wolf im Straßenverkehr überfahren worden: Auf der Bundesstraße 168 bei Peitz im Spreewald (Spree-Neiße-Kreis) stieß ein Auto mit dem Tier zusammen. Der Wolf überlebte den Unfall nicht, dem Autofahrer passierte nichts, wie die Polizei mitteilte.
Der Straßenverkehr ist die häufigste Todesursache für Wölfe in Deutschland. Was muss ein Autofahrer beachten, wenn er einen Wolf überfährt? Die Tiere sind bislang streng geschützt.
Zentrale Wolfs-Hotline
Wie bei jedem Wildunfall muss der Autofahrer nach einem Unfall mit einem Wolf die Polizei rufen, die sich um das weitere Verfahren kümmern kann. Der Wolfsbeauftragte sei über den Unfall informiert worden, teilte die Polizei mit. Für solche Fälle gibt es auch die zentrale Wolfs-Hotline des Landesamts für Umwelt.
Die Beauftragten der Behörden kümmern sich um die Bergung toter Wölfe. Die Kadaver kommen in der Regel zur Untersuchung an das Leibniz Institut für Zoo- und Wildtierforschung nach Berlin, wie es vom Landesumweltamt heißt.
Ein Wolf, der bei einem Unfall schwer verletzt wurde und leidet, darf unter bestimmten Umständen nach einer Begutachtung getötet werden. Das kann laut Wolfs-Verordnung ein Tierarzt, ein Polizeibeamter oder ein Jagdscheininhaber übernehmen.
