Abstiegskracher in der Hamburgliga
Im ersten Spiel nach der Winterpause schlugen wir gegen unseren direkten Tabellennachbarn im Abschstiegskampf auf – für uns somit vermutlich das wichtigste Spiel der Rückrunde: THE II vs TTC Neuenfelde. Das Spiel startete mit leichter Verspätung, da Neuenfelde einen Taktikrat einberufen hat, um die bestmögliche Spielaufstellung zu finden. Sie reisten ohne deren Nummer 2 Olaf Porath an und stellten final Arnolda, Rückmann, Nguyen, Biallas, Rüter und Smurawski auf. Das Problem dabei war, dass Biallas krankheitsbedingt nur einen Ball spielen konnte und danach aufgeben musste. Parallel hat unsere 6. Herren gegen Neuenfelde II gespielt – es bestand also die Möglichkeit für Neuenfelde, einen Ersatzspieler zu bekommen. Wie dem auch sei, wir hielten mit Sven, Simon, Stegi, Basti G., Johannes und Malte dagegen.
Im Doppel ging die Neuenfelder Taktik schon einmal auf: Unser Doppel 1 kam nicht zum Einsatz (+1 für den THE) und sowohl Stegi/Malte als auch Basti/Johannes zogen den Kürzeren. Damit stand es 1:2.
The One and Only Sven sollte den suboptimalen Start wieder geraderücken. Danach sah es bis zum 2:1 gegen Rückmann auch aus, aber dann entglitt Sven die Kontrolle über das Spiel. Man muss eingestehen, dass Rückmann schlussendlich der verdiente Sieger durch effektives Angriffsspiel war. Simon konnte in den ersten beiden Sätzen mit Arnolda halbswegs mithalten, war im dritten Satz dann allerdings chancenlos.
Zwischenstand 1:4 …
So konnte es nicht weitergehen, wir mussten den Lauf von Neuenfelde durchbrechen! Gesagt, getan: Stegi kampflos 3:0 gegen Biallas; Basti +9 im Decider gegen Nguyen – Platzierung in die tiefe Vor- & Rückhand + kurz Aufschläge in Vorhand führten zum Sieg; Johannes kam mit den starken Aufschlägen von Smurawski zurecht und tütete ein 3:1 ein; Malte mit gutem Offensivspiel 3:1 gegen Rüter.
5:4. Hat sich das Blatt gewendet?
Ja, das hat es. Nur Sven wollte es noch nicht wahrhaben und steuerte Neuenfelde einen weiteren Punkt bei. Aber immerhin konnte er Arnolda Paroli bieten – das Spiel hätte auch anders ausgehen können. Simon hatte sich beim Stand von 5:10 gegen Rückmann schon auf einen Entscheidungssatz eingestellt, schaffte es aber doch irgendwie den Satz in ein 12:10 umzumünzen. Stegi lies gegen Nguyen nichts anbrennen und gewann in drei Sätzen. Basti kampflos 3:0 und Johannes 3:1 gegen Rüter.
Endstand: 9:5
Anmerkungen:
- Unser Weltenbummler Basti liebäugelt aufgrund Urlaubsplanung nicht mit dem Relegationsplatz
- Unsere Spielstärke entspricht dem unteren Tabellendrittel, dafür in puncto Buffet safe Top 3
- Simon hat Bommel verbaselt
- Mit der Doppelaufstellung von Neuenfelde konnte keiner rechnen, da war höhere Mathematik im Spiel
- Jetzt stehen wir auf dem 7. Tabellenplatz (das hieße Klassenerhalt)
