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Revolte im Iran: Das Mullah-Regime und Chamenei sind eigentlich am Ende

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Die Mullahs sind eigentlich am Ende. Sie können nur noch mit aller Brutalität ihre Macht verteidigen. Die bewundernswerten Aufständischen dürften nicht nachlassen, dem Regime den Todesstoß zu versetzen. Wie aus dem Nichts tauchen sie am Ende einer Straße auf. Sie sitzen zu zweit auf Motorrädern oder Rollern. Die einen lenken, die anderen schießen mit dem automatischen Gewehr auf die fliehenden Menschen. Sie zielen auf den Kopf oder die Genitalien. Sie tragen keine Uniform, keine Abzeichen, sie sind in Zivil und könnten deshalb mit normalen Zeitgenossen verwechselt werden, wenn nur diese Kugeln nicht wären, die sie in wildem Stakkato auf die Fliehenden abfeuern. Die da auf Menschen wie auf Tontauben schießen, heißen Basidsch. Sie sind die Schergen der iranischen Theokratie, die auf Demonstranten angesetzt werden, die das Regime stürzen wollen. Zur Abwehr der inneren Gefahr sind sie gegründet worden. Sie entstammen der Unterschicht, während die meisten Demonstranten aus der Oberschicht kommen. Die Brutalität der Straßenkämpfe erklärt sich auch aus dem Klassenkampf, der da in den iranischen Städten tobt. Diesmal gab es unter den Aufständischen offenbar noch viel mehr Tote und Verletzte als bei den vorangegangenen Revolten. Die Leichenschauhäuser sind überfüllt, das Pflaster noch rot vom Blut der Angeschossenen. Tausende mögen tot sein, noch mehr verwundet. Etliche Verletzte haben sie aus den Hospital-Betten in die Zellen geworfen. Ob der Iran auf das Morden verzichtet? Fraglich Woher man das weiß? In den sozialen Netzwerken sind Videos mit Straßenszenen aufgetaucht, trotz der Internetsperre im Iran . Vermutlich kamen sie via Starlink in die Welt, einem Satellitennetzwerk, das unabhängigen Internetzugang bietet. Außerdem dürfte Teheran ein Tummelplatz der Geheimdienste sein, nicht nur des israelischen Mossad, sondern auch des britischen und amerikanischen. Manche Information, manche Erkenntnis findet sich in englischsprachigen Zeitungen und Plattformen wieder. Nach jedem Aufbegehren antwortete das Herrschaftssystem der Mullahs mit Hinrichtungen, gerne auch an Kränen, die als Galgen dienen. Ob sie diesmal wirklich auf das öffentliche Morden verzichten, ist mehr als fraglich. Was der iranische Außenminister dem amerikanischen Präsidenten einflüsterte und der ausposaunte, muss nicht wahr sein. Der geistliche Führer, Ali Chamenei, ein alter, böser, starrer Mann, hört sich nach Rachsucht und Blutdurst an wie eh und je. Fünfmal seit 2017 sind iranische Bürger unter Einsatz ihres Lebens auf die Straße gegangen. Sie verdienen unsere Bewunderung, unsere Hochachtung. Viele dieser Menschen sind noch jung, sie hätten ein langes Leben vor sich, aber sie sehen keine Zukunft für sich in diesem Land unter diesen Herrschern. Sie setzen sich für Höheres ein, zum Beispiel für eine bessere Gesellschaft. Die Theokratie ist gescheitert Der reiche Iran ist in den 47 Jahren seit der Machtübernahme in den Ruin getrieben worden. Dafür sorgen sowohl die Sanktionen des Westens wegen des Baus der Atombombe als auch die Unfähigkeit der Mullahs, einen Staat pragmatisch und verlässlich zu führen. Die iranische Theokratie ist gescheitert. Wie fast immer in Tyranneien folgte auf Ruhollah Khomeini, den charismatischen Führer der Revolution, dem die Autorität zufiel, einen Staat nach seinen Vorstellungen zu bauen, eine Reihe durchschnittlicher Nachfolger, die Repression üben können, aber darüber hinaus nur trostlose Verwalter der Tradition sind. So zerfällt der Nimbus der Revolution und was bleibt, ist ideologische Leere. So war es in Venezuela , in Kuba und nun auch im Iran. Je schwächer aber das Regime ist, desto unmenschlicher geht es vor. Mehr als die mörderische Verteidigung der Macht fällt den Erben nicht ein. Auch die Folgen sind überall die gleichen wie im Iran: Die Wirtschaft schrumpft. Die Lebensmittelpreise schießen in die Höhe. Die Arbeitslosigkeit, auch unter den Jungen, nimmt rasant zu. Armut verbreitet sich. Wer noch weggehen kann, geht weg. Die Revolte ist im Blut erstickt Dazu kommt der rasante Autoritätsverlust der iranischen Führung in der Region. Hegemonie strebten sie an, Proselyten hielten sie sich. Aber Hamas und Hisbollah sind im Kern geschwächt. In Syrien , im Irak und im Libanon spielt der Iran keine Rolle mehr. Und im Zwölf-Tage-Angriffskrieg von Israel und Amerika konnte die stolze Armee das Land nicht annähernd verteidigen. Das Ende könnte nahe sein, ist es aber nicht – noch nicht. Denn auch diese fünfte Revolte der Wagemutigen ist im Blut erstickt. Wieder fehlte ihnen Entscheidendes, um das Regime der Mullahs ernsthaft zu gefährden: charismatische Anführer und eine robuste Organisation der Kräfte. Ein Name fällt immer mal wieder: der des Schah-Sohnes. Er lebt in Amerika, ist 65 Jahre alt und käme als Integrationsfigur in einem irgend gearteten Übergang in Frage. Momentan ist er nur eine symbolische Hilfe für die führungslose Opposition. Wie geht es weiter? Anders wäre es, wenn eine Säule des Regimes weg bräche, und die jungen Menschen, die Frauen jeden Alters und die mittelständischen Geschäftsleute entscheidend verstärken würde. Danach sieht es nicht aus. Solange aber die Revolutionsgarde und die Totschläger der Basidsch loyal bleiben, mag das Regime wanken, aber nicht weichen. Ali Chamenei hat auf seine unnachahmliche Art wieder den großen Satan Amerika für die Unruhen verantwortlich gemacht und sogar Donald Trump persönlich als Brandstifter angeklagt. Der Vorwurf streichelt die Eitelkeit des US-Präsidenten. Tatsächlich forderte er die Demonstranten zum Durchhalten auf und wollte ihnen durch militärische Schläge beistehen. Er muss eine ziemliche Enttäuschung für die Aufständischen gewesen sein, mit seinem folgenlosen Maulheldentum. Aber wie geht es im Iran weiter? Schreiten wir den Horizont ab. Möglichkeit 1: Stagnation. Die Menschen gehen bald schon wieder auf die Straße und das Regime schlägt den Aufstand wieder nieder. Kein Fortschritt, nirgends. Die da oben können nicht mehr und die dort unten bekommen die da oben nicht los. Möglichkeit 2: Venezuela-Lösung. Die USA und Israel schießen Iran sturmreif. Das Regime kollabiert. Ali Chamenei wird aus dem Verkehr gezogen. Trump erklärt sich bereit, mit der zweiten Garde der Mullahs über das Atomprogramm zu verhandeln. Möglichkeit 3: Regimewechsel von innen. Die Revolutionsgarden setzen Chamenei ab und ernennen einen neuen Führer, der in Verhandlungen mit der Opposition über die Zukunft in einem Post-Mullah-Iran eintritt. Was für ein Staatswesen daraus entsteht – Demokratie oder gelenkte Demokratie oder eine weniger barbarische Form der Autokratie –, bleibt einer Nationalversammlung überlassen. Möglichkeit 4: Zerfall des Landes. Der Iran ist ein Vielvölkerstaat, zu ungefähr 61 Prozent persisch, mit beachtenswerten Minderheiten aus Aserbaidschanern, Kurden, Belutschen, Turkmenen und Arabern, deren Separatismus angefacht werden kann. Dieses Szenario wie damals in Jugoslawien, fürchten die Regenten in den reichen Golfstaaten am meisten, da jetzt schon Länder wie der Libanon, Syrien und der Irak aus dem Zerfall nicht heraus finden. Momentan herrscht Friedhofsruhe in den iranischen Städten. Es ist die Zeit, Bilanz zu ziehen und zu trauern. Die schwersten Zusammenstöße gab es wohl in den kurdischen Gebieten im Nordwesten des Landes. Die Menschen können sich jetzt wenigstens wieder Kurznachrichten auf dem Handy schicken. Sie wollen in Erfahrung bringen, wer tot ist oder verletzt in einem Krankenhaus liegt oder ins berüchtigte Evin-Gefängnis gesteckt wurde. Der Zorn, die Wut über die Opfer von heute könnte die Saat für die nächste Revolte legen.





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