Krise | Wenn die Chemie geht, kommt die AfD? Ostdeutschlands Industrie vor dem Kipppunkt
Im Gewächshaus herrschen angenehm warme Temperaturen. Zwischen dichten grünen Stauden prangen ferrarirote Tomaten. Mitarbeiter*innen der Wittenberg Gemüse GmbH greifen routiniert nach den Früchten und schneiden sie ab. Unter Glasdächern wachsen hier auf rund 40 Hektar Tomaten, Paprika und Erdbeeren – Gemüse und Obst für die Region, mitten in Sachsen-Anhalt. Was auf den ersten Blick nicht zu erkennen ist: die Industrie, die das alles möglich macht. Konkret die nahe gelegenen Stickstoffwerke von SKW Piesteritz.
Die Abwärme der Stickstoffwerke strömt durch Leitungen zur Heizung in die Gewächshäuser, das Kohlendioxid aus der Produktion wird genutzt, um die Fotosynthese der Pflanzen zu fördern. Ohne die Chemieindustrie gä
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