Turnier in Nordeuropa: Auf diese deutschen Spieler sollten Sie bei der Handball-EM achten
Bei der Handball-EM in Dänemark, Schweden und Norwegen will Deutschland mindestens bis ins Halbfinale kommen. Diese Spieler dürften im DHB-Team eine besondere Rolle spielen.
Am Donnerstag beginnt die Handball-Europameisterschaft, die diesmal von drei Ländern in Nordeuropa ausgetragen wird: Dänemark, Schweden und Norwegen teilen sich die Gastgeberrolle. Das deutsche Team greift gleich am ersten Turniertag ins Geschehen ein.
Erster Gegner am Donnerstag (20.30 Uhr) ist in der dänischen Stadt Herning Österreich. Danach folgen in der Vorrunde Serbien sowie als schwierigster Gruppengegner Spanien, das vor anderthalb Jahren bei den Olympischen Spielen in Paris die Bronzemedaille gewann. In der Hauptrunde warten dann wahrscheinlich Olympiasieger Dänemark, Titelverteidiger Frankreich, der WM-Vierte Portugal und Norwegen.
Handball-EM: Deutsche Mannschaft hat das Ziel Halbfinale
Trainer Alfred Gislason hat das Halbfinale als Ziel ausgegeben – so weit kam das DHB-Team auch bei der letzten Europameisterschaft vor zwei Jahren im eigenen Land. Der Coach hat sich bei der Kaderzusammenstellung für eine Mischung aus Erfahrung und jugendlicher Unbekümmertheit entschieden. In dieser Fotostrecke sehen Sie, welche deutschen Spieler bei der EM eine wichtige Rolle spielen dürften.
Mit dabei sind noch drei Spieler, die wissen, wie sich ein EM-Titel anfühlt: Torwart Andreas Wolff, Kreisläufer Jannik Kohlbacher und Linksaußen Rune Dahmke durften 2016 den Pokal in die Höhe recken. "Wir wissen, wie man ein Turnier gewinnt, aber letztendlich konnten wir die Erfahrung bislang auch nicht an die anderen weitertragen", sagt Wolff. Gleichzeitig sorgen junge Spieler wie Julian Köster, Renars Uscins oder Miro Schluroff für frischen Wind.
Mit dem Halbfinaleinzug bei der Heim-EM 2024 und der Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Paris im gleichen Jahr hat die DHB-Auswahl bereits gezeigt, dass sie in der Spitze mitmischen kann. Allerdings: Die Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr war eher ein Dämpfer für das deutsche Team – dort scheiterte die Mannschaft im Viertelfinale an Portugal.
