Schulen: Blitzeis-Gefahr - Bremen setzt auf Distanzunterricht
Schulbusse bleiben stehen, Klassenzimmer leer. Die Warnung vor extremer Glätte verändert den Schulunterricht in Bremen.
Wegen Blitzeis-Gefahr fällt der reguläre Schulunterricht im Bundesland Bremen am Montag aus. Das teilte die Sprecherin des Bildungsressorts mit. Schülerinnen und Schüler bekommen demnach Distanzunterricht. Das bedeutet, dass die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu Hause lernen - angeleitet von ihren Lehrkräften. "Ziel ist es, Risiken auf den Schulwegen zu vermeiden und die Sicherheit von Schülerinnen und Schülern sowie Beschäftigten zu gewährleisten", so die Sprecherin.
Der Distanzunterricht gilt demnach in der Stadt Bremen für allen öffentlichen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen sowie für Schulen in freier Trägerschaft. Auch in Bremerhaven wird auf Distanz unterrichtet.
Für Schülerinnen und Schüler, die nicht zu Hause betreut werden können, wird an den allgemeinbildenden Schulen eine Notbetreuung organisiert. Die Schulen informieren die Erziehungsberechtigten über die Abläufe. Schulbusse fahren am Montag nicht.
Auch in Niedersachsen fällt am Montag der reguläre Unterricht wegen der Warnung vor extremer Glätte aus. Bereits am Freitag hatten die Schülerinnen und Schüler in den beiden Bundesländern keinen regulären Unterricht - wegen heftigen Schneefalls und der Warnung vor Sturm und Schneeverwehungen.
