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Iran: Proteste eskalieren weiter – Zahl der Toten steigt an

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Erneut gab es im Iran am Samstagabend große Proteste im gesamten Land, Sonntag soll es weitergehen. Das Internet bleibt blockiert, die Zahl der Toten steigt. Die Proteste der iranischen Bevölkerung gegen die Regierung sind am Samstagabend offenbar erneut eskaliert. Dabei gehen die iranischen Sicherheitsbehörden wohl immer härter gegen die Demonstranten vor. Die Zahl der Toten stieg deutlich an. In der Hauptstadt Teheran gingen am Samstagabend erneut zahlreiche Menschen gegen die Führung des Landes auf die Straße. Im Norden der Hauptstadt schlugen die Demonstrierenden auf Töpfe und riefen Slogans zur Unterstützung der Familie des 1979 gestürzten Schahs, wie ein von der Nachrichtenagentur AFP verifiziertes Video zeigte. Über dem Punak-Platz wurde Feuerwerk abgebrannt. Laut des Menschenrechtsnetzwerks HRNA gab es am Samstagabend zudem Demonstrationen in 184 weiteren Städten des Landes. Viele Tote: Die Revolte gegen das Mullah-Regime eskaliert Trump erwägt offenbar Militärschlag: Jetzt droht der Iran Die Zahl der Toten in Zusammenhang mit den Protesten stieg laut der iranischen Menschenrechtsgruppe HRANA weiter an. Inzwischen sei von 116 Toten auszugehen, teilte HRANA am Sonntag mit. Zuvor hatte sie bis zum 9. Januar 65 Tote – 50 Demonstranten und 15 Sicherheitskräfte – dokumentiert. Zudem seien 2.600 Menschen festgenommen worden. Zahl der Toten steigt: Krankenhäuser überfordert Mitarbeiter dreier Krankenhäuser berichteten der BBC, dass man mit den Verletzten und Toten überfordert sei. Allein am Freitagabend seien 70 Leichen in ein Krankenhaus in der Stadt Rasht eingeliefert worden. Ein Mitarbeiter des Gesundheitswesens berichtet laut BBC von 38 Toten in einem Krankenhaus in Teheran. Es gebe Schussverletzungen sowohl durch scharfe Munition als auch durch Schrotkugeln. Eine Krankenhausmitarbeiterin berichtet der BBC: "Die Zahl war so groß, dass im Leichenschauhaus nicht genug Platz war; die Leichen wurden übereinandergestapelt." Ein anderer Mitarbeiter sagte, es handele sich insbesondere um junge Menschen: "Viele von ihnen konnte ich mir nicht ansehen, sie waren 20 bis 25 Jahre alt." Ein Sanitäter aus einem Krankenhaus in der südwestlichen Stadt Shiraz sagte der BBC in einer Sprachnachricht, dass eine große Anzahl von Verletzten eingeliefert werde und das Krankenhaus nicht über genügend Chirurgen verfüge, um den Zustrom zu bewältigen. Ein Arzt aus Teheran hatte dem US-Magazin "Time" bereits am Vortag berichtet, sechs Krankenhäuser in der iranischen Hauptstadt hätten zusammen mehr als 200 Todesfälle unter Demonstranten verzeichnet – die meisten seien demnach "durch scharfe Munition" getötet worden. Unabhängig bestätigen lassen sich diese Zahlen jedoch nicht. Ein Aktivist aus Teheran berichtete der britischen Zeitung "Guardian", er habe beobachtet, wie Sicherheitskräfte mit scharfer Munition auf Demonstranten schossen. Er habe eine "sehr hohe" Zahl von Toten gesehen. Menschenrechtsaktivisten erklärten, die Behauptungen über Polizeibrutalität stimmten mit den ihnen vorliegenden Zeugenaussagen überein. Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben nicht. Die iranische Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi warnte aufgrund der Sperrung des Internets, dass die Sicherheitskräfte möglicherweise ein "Massaker unter dem Deckmantel eines umfassenden Kommunikationsblackouts" vorbereiten. Sie erklärte, sie habe Berichte erhalten, wonach Hunderte Menschen in einem Teheraner Krankenhaus wegen Augenverletzungen behandelt würden. Sohn des Schahs ruft zu Besetzung auf Reza Pahlavi, der in den USA lebende Sohn des früheren Schahs, hatte die Demonstranten aufgerufen, die Stadtzentren des Landes zu besetzen. Er hatte am Samstag aus seinem Exil in den USA zu landesweiten Streiks im Iran aufgerufen. Zudem rief er für Sonntag um 18 Uhr (Ortszeit/15.30 MEZ) zu weiteren Protesten auf. Dabei gehe es nicht nur darum, auf die Straßen zu gehen, sondern zentrale Plätze in Städten zu besetzen und zu halten, hieß es. Aus seinem Exil heraus beansprucht Pahlavi eine Führungsrolle in der Opposition. Im Iran selbst gibt es seit Jahren keine politische Kraft mehr, die von den Demonstranten als glaubwürdige Opposition anerkannt wird. Viele Menschen im Land setzen daher ihre Hoffnungen auf Unterstützung aus dem Ausland. Bei den aktuellen Massenprotesten ertönte auch der Slogan "Lang lebe der König" – ein direkter Hinweis auf den im Exil lebenden Sohn des früheren Schahs. Aufstand gegen Mullah-Regime: Was hinter den Iran-Protesten steckt Die iranische Armee versprach am Samstag in einer Erklärung, die "Pläne des Feindes" zu vereiteln, und warnte, die Gefährdung der nationalen Sicherheit sei eine "rote Linie". Der Generalstaatsanwalt des Landes, Mohammad Movahedi Azad, sagte am Samstag, dass jeder, der protestiere, als "Feind Gottes" betrachtet werde – ein Vergehen, das mit dem Tode bestraft werde. Iran: Internetsperre hält weiter an Nach einer Internetsperre dringen nur wenige Informationen nach außen. Der Zugang zum Netz sei im Land nunmehr seit über 60 Stunden blockiert, erklärte die Organisation Netblocks am Sonntagmorgen im Onlinedienst X und fügte an: "Die Zensurmaßnahme stellt eine direkte Bedrohung für die Sicherheit und das Wohlergehen der Iraner in einem für die Zukunft des Landes entscheidenden Moment dar." Er bereite sich darauf vor, "sehr bald" in sein Land zurückzukehren. Die Proteste im Iran hatten Ende Dezember wegen des Zorns über die schlechte Wirtschaftslage begonnen. Sie haben sich in der Hauptstadt Teheran an der steigenden Inflation entzündet, rasch ausgeweitet und richten sich nun auch gegen die Führung. In der Nacht zum Freitag gab es im Iran die bisher größten Demonstrationen seit Beginn der Protestwelle. In mehreren Städten richteten Demonstrierende wütende Slogans gegen die religiöse und politische Führung des Landes. Mehr als 570 Proteste haben mittlerweile in allen 31 Provinzen des Iran stattgefunden, berichtete die in den USA ansässige Nachrichtenagentur Human Rights Activists News Agency am frühen Sonntagmorgen. Derweil gibt es Berichte über einen möglichen Militärschlag der USA mit israelischer Unterstützung. Der Iran kündigte bereits Vergeltung an, sollte es zu einem Angriff kommen.





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