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Russlands Schattenflotte: USA stoppen sanktioniertes Geisterschiff

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Das Schiff hat mindestens 10 Millionen Barrel Öl nach China transportiert und achtmal den Namen gewechselt. Was hinter dem sanktionierten Tanker steckt. US-Streitkräfte haben im Nordatlantik einen unter russischer Flagge fahrenden Öltanker beschlagnahmt . Der Tanker "Marinera", zuvor unter dem Namen "Bella 1" bekannt, wurde nach Angaben des US-Europakommandos auf Grundlage eines richterlichen Haftbefehls wegen Verstößen gegen US-Sanktionen geentert. An der Überwachung und Absicherung der Operation waren auch britische Kräfte beteiligt. Russland sprach von einem Verstoß gegen das Völkerrecht. Newsblog : Alle aktuellen Nachrichten zu Donald Trump und den USA Öl-Tanker aus Venezuela : Geisterschiffe durchbrechen wohl US-Blockad e Was ist über den Tanker bekannt? Bei dem Schiff handelt es sich um einen sogenannten VLCC-Rohöltanker (Very Large Crude Carrier), der 2002 bei Hyundai Heavy Industries in Südkorea gebaut wurde. Der Tanker ist mehr als 330 Meter lang und kann über 300.000 Tonnen Rohöl transportieren. Seit seiner Indienststellung wechselte das Schiff mehrfach Namen, Eigentümer und Flaggen. In seiner fast 25-jährigen Geschichte fuhr der Tanker unter den Flaggen der Marshallinseln, Panamas, Guyanas und zuletzt Russlands. Solche Flaggenwechsel sind in der internationalen Schifffahrt nicht ungewöhnlich, werden bei sanktionierten Tankern jedoch gezielt genutzt, um Verfolgung zu erschweren. Das Schiff wechselte in der Zeit auch mehrfach den Namen und hieß unter anderem Overseas Mulan, Seaways Mulan, Xiao Zhu Shan, Yannis, Neofit, Timimus und zuletzt Bella 1. Der jüngste Namenswechsel zu "Marinera" erfolgte Ende Dezember, als das Schiff unter russische Flagge gestellt wurde. Die Besatzung soll größtenteils aus russischen Seeleuten bestehen. Das russische Außenministerium forderte eine ungehinderte Heimkehr der Seeleute. "Angesichts der Berichte, dass russische Bürger zur Besatzung gehören, verlangen wir von der amerikanischen Seite, ihre humane und würdige Behandlung sicherzustellen, ihre Rechte und Interessen strikt zu wahren und eine schnellstmögliche Rückkehr in die Heimat nicht zu behindern", hieß es. Wie verlief die Flucht des Tankers? Die US-Küstenwache hatte das Schiff bereits am 20. Dezember in der Karibik ins Visier genommen. Zu diesem Zeitpunkt war die Bella 1 auf dem Weg nach Venezuela , um dort Rohöl zu laden. Als sich US-Kräfte näherten, verweigerte die Besatzung das Anbordgehen und änderte abrupt den Kurs in Richtung Atlantik. In den folgenden Tagen schaltete das Schiff wiederholt seine Ortungssysteme ab oder übermittelte mutmaßlich gefälschte Positionsdaten – eine Praxis, die als sogenanntes Spoofing bekannt ist. Zeitweise galt der Tanker nach US-Angaben als staatenlos, da keine gültige Flaggenregistrierung vorlag. Erst später ließ die Besatzung eine russische Flagge auf den Rumpf malen und registrierte das Schiff offiziell in Russland. Wer war an der Festsetzung beteiligt? Nach Angaben des US-Militärs führten Einheiten der US-Küstenwache gemeinsam mit dem Militär die Enterung durch. Das Vorgehen war mit dem Justizministerium und dem Heimatschutzministerium abgestimmt. Zudem überwachten US- und britische Aufklärungsflugzeuge den Tanker über Tage hinweg. Russischen Medien zufolge entsandte Moskau ein U-Boot und weitere Marineeinheiten, um das Schiff zeitweise zu eskortieren. Bei der Beschlagnahmung griffen russische Kräfte jedoch nicht ein. US-Medien berichteten unter Berufung auf Geheimdienstkreise zudem, es habe Hinweise gegeben, dass venezolanische Stellen bewaffnetes Sicherheitspersonal sowie tragbare Luftabwehrsysteme aus sowjetischer Produktion auf Öltankern installieren wollten. Ob sich solche Waffen tatsächlich an Bord der Marinera befanden, ist unklar. Offizielle Bestätigungen dafür liegen nicht vor. Wie hängt der Tanker mit Venezuela zusammen? Nach Erkenntnissen der US-Behörden war die Bella 1 Teil eines Netzwerks, das den Export sanktionierten venezolanischen Öls ermöglichte. Washington hatte im Dezember eine Blockade gegen sanktionierte Öltanker verhängt, die Venezuela ansteuern oder verlassen. Ziel der Maßnahme ist es, der venezolanischen Regierung zentrale Einnahmen aus dem Ölgeschäft zu entziehen. Warum ist der Tanker sanktioniert? Das US-Finanzministerium setzte das Schiff bereits 2024 auf die Sanktionsliste. Begründet wurde dies mit früheren Transporten von iranischem und venezolanischem Rohöl. Nach US-Angaben soll der Tanker zwischen 2021 und 2025 rund 7,3 Millionen Barrel iranisches Öl sowie etwa 3,7 Millionen Barrel venezolanisches Öl transportiert haben – vor allem nach China . Die Erlöse aus diesen Lieferungen sollen nach Einschätzung der USA unter anderem zur Finanzierung extremistischer Gruppen gedient haben. Genannt werden Verbindungen zur libanesischen Hisbollah sowie zur iranischen Quds-Brigade. Diese Eliteeinheit der iranischen Revolutionsgarden ist für Auslandseinsätze zuständig und unterstützt verbündete Milizen im Nahen Osten. Die USA und weitere westliche Staaten stufen die Einheit als terroristische Organisation ein. Wem gehört der Tanker? Eigentümer des Schiffes ist nach Angaben westlicher Behörden die türkische Firma Louis Marine Shipholding Enterprises mit Sitz in Istanbul . Das Unternehmen wurde ebenfalls 2024 von den USA sanktioniert. Nach Schifffahrtsdatenbanken besitzt Louis Marine Shipholding nur dieses eine Schiff. Gibt es eine Verbindung nach Kuba? Laut Trackingdaten hat das Schiff nachweislich Venezuela, Iran und China angesteuert. US-Ermittler sehen den Tanker aber auch als Teil von Lieferketten, über die venezolanisches Öl nach Kuba gelangte. Kuba erhält seit Jahren subventioniertes Öl aus Venezuela. Das sozialistische Land ist stark vom Regime in Caracas abhängig. Laut Recherchen der "New York Times" nutzt Kuba das Öl jedoch nicht selbst, sondern verkauft einen großen Anteil an China weiter, um dringend benötigte Devisen zu erwirtschaften. Wie es mit der Marinera nun weitergeht, ist offen. Nach US-Angaben soll das Schiff an Strafverfolgungsbehörden übergeben werden.





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