Sivert Guttorm Bakken wurde Ende des vergangenen Jahres tot in seinem Hotelzimmer aufgefunden. Für seine Teamkollegen verläuft der Weltcup in Oberhof daher anders ab. Norwegens Teammanager Per Arne Botnan hebt nach dem Tod des Biathleten Sivert Guttorm Bakken die Bedeutung des Zusammenhalts beim Weltcup in Oberhof hervor: "Es wird ein anderes Wochenende für uns alle. Das Wichtigste ist jetzt, aufeinander achtzugeben und dafür zu sorgen, dass die Athleten nach einer anspruchsvollen Weihnachtszeit eine sichere und positive Erfahrung machen." Die norwegische Mannschaft tritt beim Weltcup mit Trauerflor an und plant einen Gedenkmoment für Bakken. "Das geht so nicht": Norwegischer Skisprung-Star kritisiert Tournee-Veranstalter Isak Frey, der Bakken im Team ersetzt, sprach beim norwegischen TV-Sender NRK von einer "furchtbaren Situation". Frey weiter: "Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich Siverts Platz einnehmen soll, bin dann aber zu dem Schluss gekommen, dass dies der beste Weg ist, ihn zu ehren." Der Gesamtweltcupführende Johan-Olav Botn, der Bakken am 23. Dezember tot in dessen Hotelzimmer in Lavazé gefunden hatte, fällt krankheitsbedingt aus, ebenso wie Sturla Holm Lægreid. Die Umstände von Bakkens Tod bleiben unklar. Er wurde mit einer Höhenmaske aufgefunden, die laut "Verdens Gang" auf 7.000 Meter Höhe eingestellt gewesen sein soll , deren Rolle bei seinem Tod noch untersucht wird. Die Autopsieergebnisse werden erst im März erwartet. Der norwegische Biathlonverband hat die Verwendung solcher Masken bis auf Weiteres untersagt.