Im Gespräch | Migrationsforscher: Zurückweisungen an deutscher Grenze „eine irre Scheinlösung“
Nach seinem Amtsantritt ordnete Bundesinnenminister Alexander Dobrindt eine Ausweitung der Grenzkontrollen an – inklusive Zurückweisung von Asylsuchenden. Drei Schutzsuchende aus Somalia klagten dagegen und bekamen vom Berliner Verwaltungsgericht Recht. Die Bundesregierung kündigte an, trotzdem an ihrem Vorgehen festhalten zu wollen. Der Politikwissenschaftler Fabian Georgi kritisiert die Entwicklung der deutschen Grenzpolitik und schlägt alternative Ansätze vor.
der Freitag: Herr Georgi, das Berliner Verwaltungsgericht hat die Zurückweisung von drei Asylbewerbern an der deutschen Grenze als rechtswidrig eingestuft. Bundesinnenminister Dobrindt kündigte an, das Vorgehen fortzusetzen. Wie bewerten Sie das?
Fabian Georgi: Auf mehreren Ebenen ist das ein skan
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