Nahe Hannover: Bedrohungslage im Jobcenter von Lehrte: Polizei nimmt Tatverdächtigen fest
Im Jobcenter von Lehrte läuft ein Großeinsatz der Polizei. Es gibt eine Bedrohung, ein Tatverdächtiger wird festgenommen. Er hatte eine Waffe bei sich, wie die Polizei informierte.
In einem Jobcenter in Lehrte in der Nähe von Hannover hat es am Donnerstag einen größeren Polizeieinsatz gegeben. Die Polizei nahm einen Tatverdächtigen festgenommen, der an einer Bedrohungslage beteiligt gewesen sein soll. Das teilte die Polizei auf der Plattform X (vormals Twitter) mit. Er soll eine Waffe bei sich getragen haben, wie ein Polizeisprecher vor Ort sagte.
"Wir haben keine Informationen, dass Personen zu Schaden gekommen sind", sagte ein anderer Polizeisprecher. Aktuell habe man keine Kenntnisse über eine akute Gefährdung, gesicherte Informationen gebe es aber noch nicht. Es seien Einsatzkräfte vor Ort, um zu prüfen, ob noch eine Gefahr für Menschen besteht, hieß es in einer Pressemitteilung. Der Einsatzort ist weiträumig abgesperrt.
Nahe Hannover: Hintergründe zur Gefahrenlage in Jobcenter noch unklar
"Wir haben eine Bedrohung vorgefunden, der Einsatz läuft", sagte er weiter. Zu Berichten über eine mögliche Geiselnahme wollte sich der Sprecher nicht äußern. Derzeit werde geprüft, ob es weitere Beteiligte gebe.
Um 10.15 Uhr begann der Großeinsatz der Polizei im Bereich des Jobcenters an der Burgdorfer Straße in Lehrte. Man solle den Ort meiden, die Umgebung des Gebäudes in der Innenstadt wurde großräumig abgesperrt.
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