Naturschutz: Nationalpark-Chef geht in Ruhestand: "Wald wir mir fehlen"
Der Nationalpark Bayerischer Wald bekommt zum 1. August eine neue Leiterin: Ursula Schuster übernimmt das Amt von Franz Leibl. Der steht seit 2011 an der Spitze des ersten deutschen Nationalparks. Das rund 25.000 Hektar große Areal in Niederbayern grenzt an den tschechischen Nationalpark Böhmerwald (Šumava). Über die über Jahre gewachsene Kooperation mit den tschechischen Kollegen freut er sich besonders, wie Leibl der Deutschen Presse-Agentur rückblickend sagte. Beide Waldschutzgebiete wüchsen eng zusammen. "Das ist sehr positiv."
Der Nationalpark Bayerischer Wald bekommt zum 1. August eine neue Leiterin: Ursula Schuster übernimmt das Amt von Franz Leibl. Der steht seit 2011 an der Spitze des ersten deutschen Nationalparks. Das rund 25.000 Hektar große Areal in Niederbayern grenzt an den tschechischen Nationalpark Böhmerwald (Šumava). Über die über Jahre gewachsene Kooperation mit den tschechischen Kollegen freut er sich besonders, wie Leibl der Deutschen Presse-Agentur rückblickend sagte. Beide Waldschutzgebiete wüchsen eng zusammen. "Das ist sehr positiv."
Drei Themen sieht er als besondere Herausforderungen für den Nationalpark und seine künftige Chefin: den Klimawandel und die mit der Trockenheit einhergehende Ausbreitung des Borkenkäfers, die nach gut 50 Jahren an mehreren Stellen notwendige gewordenen Sanierungsmaßnahmen sowie das Besuchermanagemet.
Der Abschied dürfte für Leibl nicht ganz einfach werden: "Der Wald wir mir fehlen", sagte er. Er will aber auch künftig immer mal wieder dort sein - "ohne Verantwortung zu tragen, einfach nur zum Genießen."
Die offizielle Amtsübergabe sollte am Dienstagabend stattfinden. Zu dem Festakt (18.00 Uhr) hatte sich Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) angekündigt.
