Hamburger fahren mehr Rad und weniger Auto
In Hamburg ist die Verkehrswende auf einem guten Weg, zeigen aktuelle Daten. Das liegt auch an Corona.Die Stadt Hamburg kann sich über viele Titel freuen. Ein unrühmlicher erster Platz ist aber auch dabei: Hamburg ist Stau-Hauptstadt in Deutschland. Laut dem "TomTom Traffic Index" braucht man in Hamburg für eine zehn Kilometer lange Strecke 23 Minuten, im Feierabendverkehr sogar 28 Minuten – das ist bundesweit Spitze. Und das zum wiederholten Male: Bereits im Vorjahr lag Hamburg beim Thema Stau ganz weit vorn.Das könnte sich bald ändern, wenn man einer repräsentativen Umfrage glaubt, die die Hamburger Verkehrsbehörde 2022 startete und deren Ergebnisse nun vom Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) vorgestellt wurden.Hamburger steigen aufs RadDemnach sind mehr Hamburger aufs Rad umgestiegen und die Nutzung von Bus und Bahn hat zugenommen. Gleichzeitig rollten weniger Autos auf Hamburgs Straßen. Offenbar gelingen in Hamburg die ersten Schritte der Verkehrswende. Für die Umfrage wurden im Zeitraum zwischen April und November 2022 über 8.300 repräsentativ ausgewählte Menschen befragt. Da die Daten mit der gleichen Methode wie eine Statistik aus dem Jahre 2017 erhoben wurden, sind sie auch vergleichbar.Hier zeigt sich: 68 Prozent und somit vier Prozent mehr als 2017 steigen in Bus oder Bahn, gehen zu Fuß oder sitzen auf dem Rad. Dieser Mobilitätsmix heißt Umweltverbund, denn er ist ökologischer als das Fahren im eigenen Pkw. Der Anteil des Individualverkehrs sank von 36 Prozent (2017) auf 32 Prozent (2022). Größter Treiber der Veränderung ist aber das Fahrrad, belegen die Daten. Der Anteil der Räder stieg von 15 auf 22 Prozent. "Die Zahlen aus der repräsentativen Befragung zeigen, dass die Mobilitätswende in Hamburg deutlich vorankommt", sagt Verkehrssenator Tjarks laut einer Mitteilung. "Wir sehen einen großen Zuwachs beim Radverkehr und wir können feststellen, dass der Anteil des ÖPNV an allen Hamburger Wegen in den vergangenen fünf Jahren ebenfalls gestiegen ist."Insgesamt weniger Mobilität in HamburgAber nicht nur die Art der Fortbewegung hat sich geändert. Die gesamte Mobilität in der Stadt ging zurück. Die Ursache: Die Corona-Pandemie hat die Mobilität in den Städten verändert. "Die Gesamtzahl der absolvierten Wege pro Tag nahm deutlich ab, von 5,8 Millionen in 2017 auf 5,3 Millionen in 2022", heißt es von der Verkehrsbehörde. "Die Corona-Pandemie hat sich hier als Treiber für gesellschaftliche Entwicklung erwiesen, die zumindest bislang auch über die Pandemie hinaus bestehen bleibt."Vor der Pandemie hätten lediglich 15 Prozent der Beschäftigten einen oder mehrere Tage im Homeoffice gearbeitet. Im Jahr 2022 seien es 40 Prozent gewesen. Das günstige Deutschland-Ticket würde den Trend noch weiter vorantreiben, so der Verkehrssenator. Außerdem versprach er den weiteren Ausbau der Fahrradinfrastruktur.
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