Extremismus: Schüler rassistisch beleidigt
Berlins Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch hat den Berliner Jugendlichen Hilfe zugesagt, die bei einem Schulausflug rassistisch beleidigt wurden. "Mit Bestürzung habe ich von den Vorfällen in Brandenburg gehört. Mit solchen Übergriffen will ich mich und dürfen wir uns nicht abfinden", teilte die CDU-Politikerin am Montag mit. Nun gelte es zunächst, den Schülerinnen und Schülern bestmöglich zu helfen. "Noch heute werden wir in der Schule Termine zur psychologischen Aufarbeitung des Geschehens für die Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern anbieten."
Berlins Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch hat den Berliner Jugendlichen Hilfe zugesagt, die bei einem Schulausflug rassistisch beleidigt wurden. "Mit Bestürzung habe ich von den Vorfällen in Brandenburg gehört. Mit solchen Übergriffen will ich mich und dürfen wir uns nicht abfinden", teilte die CDU-Politikerin am Montag mit. Nun gelte es zunächst, den Schülerinnen und Schülern bestmöglich zu helfen. "Noch heute werden wir in der Schule Termine zur psychologischen Aufarbeitung des Geschehens für die Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern anbieten."
Das Krisen- und Interventionsteam der Schulpsychologischen und Inklusionspädagogischen Beratungs- und Unterstützungszentren sei umgehend verständigt worden. "Ich danke der Schulleitung und den Lehrkräften, die vor Ort gewesen sind, für ihr umsichtiges Handeln", sagte Günther-Wünsch.
Die Schülerinnen und Schüler einer 10. Klasse der Lina-Morgenstern-Gemeinschaftsschule in Berlin-Kreuzberg seien von alkoholisierten, teils vermummten Jugendlichen offenbar rassistisch beleidigt und bedroht worden, so die Bildungsverwaltung. Deren Sprecher sagte der Deutschen Prese-Agentur, es handle sich dabei um einen Einzelfall, eine Häufung solcher Ereignisse habe es nicht gegeben. Ihm sei in jüngster Zeit kein weiterer Fall bekannt.
Die Berliner Schülerinnen und Schüler, die größtenteils einen Migrationshintergrund haben, waren in einer Ferienanlage in Heidesee (Dahme-Spreewald) untergebracht, als sie in der Nacht zum Sonntag von anderen Gästen rassistisch beleidigt wurden. Eine Gruppe, die laut Polizei aus der Region kam, feierte in der Ferienanlage Geburtstag. Aus dieser Gruppe heraus sei die Schulklasse "fremdenfeindlich" beschimpft und bedroht worden, sagte eine Polizeisprecherin. Der Staatsschutz ermittelt wegen Volksverhetzung und Bedrohung.
Bericht B.Z.
