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Zehntausende gehen weltweit gegen Rassismus und Polizeigewalt auf die Straßen

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In zahlreichen Ländern der Welt haben am Wochenende zehntausende Menschen trotz der Corona-Pandemie gegen Rassismus und Polizeigewalt demonstriert.

In zahlreichen Ländern der Welt haben am Wochenende zehntausende Menschen trotz der Corona-Pandemie gegen Rassismus und Polizeigewalt demonstriert. Sie solidarisierten sich mit der durch den Tod des Afroamerikaners George Floyd in den USA ausgelösten Protestbewegung. Obwohl die Behörden mehrerer Staaten wegen einer möglichen Infektionsgefahr Proteste verboten oder davon abgeraten hatten, gingen die Menschen in Scharen auf die Straßen.

Nach den weltweiten Protesten am Samstag schlossen sich am Sonntag zahlreiche Menschen in Spanien und Italien der Protestbewegung an. Vor der US-Botschaft in Madrid versammelten sich nach Behördenangaben rund 3000 Menschen, die Floyds Tod verurteilten und dessen letzte Worte wiederholten: "Ich kann nicht atmen." Die Demonstranten knieten für Schweigeminuten nieder. In Barcelona versammelten sich hunderte Menschen.

Tausende Menschen knieten auch in Rom auf der Piazza del Popolo mit erhobenen Fäusten nieder und schwiegen mehrere Minuten lang in Gedenken an Floyd. "Wir können nicht atmen", riefen die Demonstranten anschließend. Auch in der ungarischen Hauptstadt Budapest versammelten sich mehr als tausend Menschen in der Nähe der US-Botschaft. Die Demonstranten hielten Transparente mit der Aufschrift "Polizei überall - Gerechtigkeit nirgendwo" hoch und hielten ebenfalls Gedenkminuten ab.

In Deutschland nahmen am Samstag zehntausende Menschen an Demonstrationen teil. Afrodeutsche Initiativen hatten in rund 20 Städten zu den Protesten unter dem Motto "Silent Demo" aufgerufen. In Hamburg und Berlin kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zeigte sich bei Twitter besorgt über "dicht gedrängte Menschenmengen mitten in der Pandemie".

Auch in Großbritannien versammelten sich zahlreiche Menschen. Der britische Gesundheitsminister Matt Hancock hatte zuvor Verständnis für die Proteste geäußert, aber dennoch vor der anhaltenden Gefahr durch das Coronavirus und deshalb vor großen Versammlungen gewarnt. Nach mehrstündigen friedlichen Protesten in London trieben Polizisten Demonstranten auseinander, die Flaschen geschleudert hatten. In Manchester kamen ebenfalls tausende Demonstranten zusammen.

In Frankreich demonstrierten am Samstag nach offiziellen Angaben 23.000 Menschen gegen Polizeigewalt, in Paris waren es 5500. Dort hielten Polizisten eine große Menschenmenge vor der US-Botschaft zurück, die sich zu einer nicht genehmigten Kundgebung versammelt hatte. In Metz endete der Protest mit dem Einbruch einiger Demonstranten in ein Gerichtsgebäude - es kam zu Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften und einem Staatsanwalt.

In Paris hatten bereits am Dienstag tausende Menschen gegen den Tod des Schwarzen Adama Traoré in einer Pariser Vorstadt 2016 demonstriert. Auch er war wie Floyd im Polizeigewahrsam am Boden fixiert worden und gestorben.

Auch in vielen weiteren Ländern wie Dänemark, Belgien, Polen, Schweden, der Schweiz, den Niederlanden, Kanada, im Irak und Tunesien solidarisierten sich die Menschen über das Wochenende mit der Bewegung. In Thailand nahmen wegen eines Demonstrationsverbots mehr als 200 Menschen an einem virtuellen Protest über die Internet-Plattform Zoom teil.

Im australischen Sydney versammelten sich mindestens 20.000 Menschen. Die ursprünglich von den Behörden untersagte Kundgebung wurde erst kurz vor Beginn durch einen Gerichtsbeschluss genehmigt.

Mit der Aktion wollen die Teilnehmer weltweit ihre Solidarität mit den Protesten in den USA nach Floyds Tod bekunden. Der 46-Jährige war am 25. Mai in Minneapolis bei einem Polizeieinsatz getötet worden. Ein weißer Polizist drückte Floyd bei seiner Festnahme minutenlang das Knie auf den Nacken, obwohl er wiederholt sagte, er bekomme keine Luft mehr.






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