Russland: Betrüger inszeniert mit falschen Grenzpfosten "Grenzübertritt" nach Finnland
Der Mann soll vier Migranten aus Zentralasien versprochen haben, sie illegal über die russisch-finnische Grenze zu bringen. Er stellte in einem Wald selbstgemachte Grenzpfosten auf, die die Grenze zu Finnland symbolisieren sollten. Er tat alles, damit die Reise durch den Wald tatsächlich wie ein illegaler Grenzübertritt aussah. Der Betrüger nahm sogar ein Schlauchboot mit, mit der Behauptung, dass es "nützlich sein könnte". Sein Plan bestand darin, seine Kunden nach dem vermeintlichen Grenzübertritt in Richtung der echten Grenze zu Finnland zu schicken, und sie dann im Stich zu lassen. Die unwissenden Migranten sollen dem Betrüger über 10.000 Euro gezahlt haben.
Für eine illegale Grenzüberschreitung drohen in Russland bis zu sechs Jahre Freiheitsentzug. Da die Gruppe jedoch keine tatsächliche Grenze überschritten hat, kamen die Migranten mit einer Geldstrafe davon und werden aus Russland abgeschoben. Der vermeintliche Schlepper bleibt in Gewahrsam und wird wegen Betrugs angeklagt.
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