Fußball-Regionalliga: Die Walldorfer Serie soll ausgebaut werden
Heidelberg. (bz/miwi) Vor dem letzten Vorrundenspieltag der Fußball-Regionalliga ist der FC-Astoria Walldorf zu Hause immer noch ungeschlagen. Das soll heute Abend gegen den TSV Steinbach Haiger so bleiben, auch wenn mit dem Tabellendritten ein sehr stark einzuschätzender Kontrahent im Dietmar-Hopp-Sportpark aufschlägt. Anpfiff ist pünktlich um 19 Uhr.
„Wir waren bislang in keinem Spiel chancenlos und das werden wir auch gegen Steinbach nicht sein“, spricht FCA-Trainer Matthias Born seinen Jungs Mut zu. Zuletzt passten die Ergebnisse nicht ganz. In Pirmasens verloren die Walldorfer mit 0:2 und beim letzten Heimspiel gegen Homburg verspielten sie eine 3:0-Führung in den letzten zehn Minuten, weshalb es nur zu einem 3:3 reichte.
Gegen Steinbach stellt Born seine Mannschaft auf einen angriffslustigen Gegner ein. „Bei der Jagd auf Saarbrücken helfen ihnen nur Siege und deshalb werden sie in jeder Partie bis zum Schluss offensiv ausgerichtet sein“, schätzt der Walldorfer Trainer die Hessen torhungrig ein. Dies sollte Räume im eigenen Offensivspiel geben. Eine Voraussetzung, die den jungen und schnellen Astorstädtern in die Karten spielen könnte.
An manchen Tagen erscheint es auf dem Fußballfeld, als würde alles von alleine funktionieren. Beim 7:0 gegen den SC Freiburg II erlebte die U 23 der TSG Hoffenheim zuletzt einen solchen Tag. Das bedeutet allerdings nicht, dass so etwas heutigen Freitagabend (19 Uhr) beim FSV Frankfurt erneut passiert. „Das ist ein neues Spiel unter neuen Vorzeichen“, sagt Marco Wildersinn. Der Hoffenheimer Trainer stellt sich darauf ein, dass sein Team bei der routinierten Mannschaft aus Hessen anders gefordert wird als zuletzt gegen die talentierten, aber jungen Freiburger.
Angreifer Tim Linsbichler ist angeschlagen, sollte aber einsatzbereit sein. Darüber hinaus kann Wildersinn mit dem gleichen Kader planen, der zuletzt mit dem hohen Sieg viel Selbstvertrauen gesammelt hat.
