Rostock: Mann sticht mit Messer auf Säugling ein – schwerste Verletzungen
Schreckliche Tat in Rostock: Ein Mann hat dort mit einem Messer auf einen Säugling eingestochen. Das Baby erlitt dabei schwerste Verletzungen.
Anschließend sei der Mann über die Brüstung des Balkons der Wohnung im fünften Stock gestiegen und in die Tiefe gesprungen, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Dabei sei er ums Leben gekommen. Zuvor hatten Polizeibeamte noch versucht, den Mann zu überwältigen – vergeblich.
Tat ereignete sich in Rostock-Dierkow
Wie der "NDR" berichtet, ereignete sich die Tat in der Wohnung der 18-jährigen Mutter des Babys im Stadtteil Dierkow. Der Mann soll in die Wohnung eingedrungen sein, die junge Frau bedroht und anschließend die Tür verbarrikadiert haben.
Nachbarn wurden auf die Geschehnisse aufmerksam und alarmierten die Polizei. Währenddessen soll der Mann laut "NDR" das Kind immer wieder über die Balkonbrüstung gehalten und gedroht haben, es fallenzulassen. Polizei und Anwohner spannten daraufhin Decken auf, um das Baby auffangen zu können.
Säugling wurde notoperiert
Die Tat geschah dem Sprecher zufolge am Samstag kurz vor Mitternacht. Zu den Hintergründen sagte die Polizei zunächst nichts. Der Säugling wurde durch den Rettungsdienst sofort notfallmedizinisch behandelt und in der Universitätsklinik Rostock notoperiert.
Auf stern-Nachfrage wollte sich ein Polizeisprecher nicht weiter zu dem Fall äußern und verwies auf die zuständige Staatsanwaltschaft Rostock. Die war am Sonntag für eine telefonische Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.
