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Июнь
2019

European Games in Minsk: Ehepaar Reitz holt erste Medaille für Deutschland

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Als Siebte der Qualifikation rutschten Sandra und Christian Reitz mit 573 Ringen haarscharf in die entscheidende Runde. Dort spielten beide ihre Routine aus und setzten sich im Bronzematch mit 16:8 Punkten gegen das Team der Gastgeber aus Weißrussland durch. Es ist die erste „Familienmedaille“ im Hause Reitz. Gold ging an Russland vor Serbien. Beide strahlten danach über beide Ohren, auch wenn Ehemann Christian sich trotz Medaille noch nicht hundertprozentig zufrieden zeigte: „Der Anfang verlief schleppend, aber wir konnten uns im Wettkampf von Etappe zu Etappe steigern und das Finale lief dann bei uns beiden ganz gut“. Am Ende sei der Sieg trotzdem „verdient“ gewesen, so Reitz. Dass sie gut mit den neuen Mixed-Regeln zurechtkamen, haben die beiden damit eindrucksvoll bewiesen. „Es war für die beiden ein richtiger Arbeitssieg“,  lobte die überglückliche Bundestrainerin, Barbara Georgi, „das Schöne ist, dass Luft nach oben ist und wir nun optimistisch in den Wettkampf morgen gehen können“. Ehefrau Sandra gibt die Marschrichtung vor, denn „noch eine Medaille“ soll in den Familienbesitz übergehen.

Die nächste Chance dazu bekommen beide bereits am Sonntag, wenn die Einzelwettkämpfe mit der Luftpistole stattfinden. Das zweite Mixed-Team, bestehend aus Julia Hochmuth und Kevin Venta kam auf Rang 22 ins Ziel. 

Weniger glücklich verlief der Wettkampf für das Luftgewehr-Mixed-Team Julia Simon und Julian Justus, die sich zwar auf einen guten 12. Platz schossen, aber um nur 0,7 Ringe einen sicheren Platz unter den besten Acht, verfehlten und somit auch die erwünschte Finalrunde. Jolyn Beer und Maximilian Dallinger belegten knapp dahinter Rang 16. „Unterm Strich haben die Männer gut angefangen, die Frauen zu verhalten begonnen, aber dafür hinten raus Boden gut gemacht“, resümiert Bundestrainer Claus-Dieter Roth und ergänzt: „Die Luft ist so dünn. Wir haben es in den letzten zwei Schüssen in der Hand gehabt, aber bei der Konkurrenz ist eine 10.0 und eine 10.6 zu wenig.“  

Recurve-Damen verpassen Medaille im Shoot-off 

Nach all dem Drama, um das Gepäck der deutschen Bogenstars, haben die Recurve-Frauen im Teamwettbewerb heute versucht das Beste aus sich herauszuholen. „Es war schwer sich wieder an den eigenen Bogen zu gewöhnen“, gesteht Michelle Kroppen. Gemeinsam mit Elena Richter und Lisa Unruh, die gestern das deutsche Team als Fahnenträgerin  bei der Eröffnungsfier ins Stadion führte, trotzten sie den Umständen und zogen mit einem souveränen 6:0-Sieg an Italien vorbei ins Halbfinale, unterlagen dort allerdings Weißrussland deutlich mit 0:6 Punkten. Im Bronze-Match wartete die Konkurrenz aus Dänemark, die gleich im ersten Satz in Führung gingen, doch kämpfte sich das deutsche Team zurück, holte zwei Punkte im zweiten Satz und glich zum Gleichstand aus. Daran änderte sich auch nach dem vierten Satz nichts und so musste ein Shoot-off die Entscheidung bringen. Drei starke 10er-Wertungen brachte Dänemark in Führung, die sie bis zum Schluss nicht mehr abgaben. Mit 51:53 Ringen mussten sich die deutschen Recurve-Damen mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben. „Wir sind schon enttäuscht, denn wir wissen, dass wir mehr können“, so Kroppen nach der verpassten Medaille, „es war nicht leicht, aber wir haben alles versucht und es hat leider nicht für mehr gereicht“. 

Compound-Schützin Janine Meißner lieferte in ihrem Einzelwettkampf derweil einen ähnlichen Nervenkrimi im Achtelfinale gegen die Spanierin Andrea Garcia Marcos ab. Nach 15 Schüssen sollten noch nicht die erhoffte Entscheidung bringen. Beide behielten nach 143:143 Ringen auch im Shoot-off die Nerven und schossen eine sichere Zehn, doch Meißner gelang der bessere Schuss und somit tritt sie am Mittwoch gegen die Türkin Yesim Bostan im Viertelfinale an. 

Trap-Team startet verhalten 

Auch das deutsche Flintenteam startete am Samstag in das Turnier. Den besten Start erwischte dabei Sonja Scheibl, die sich mit 64 Treffern (Platz 9) unter die Top-10 schob. Katrin Quooß  traf 59 Mal und reihte sich damit vorerst auf Rang 26 ein. Andreas Löw landete in der Trap-Qualifikation auf Rang 18 (68 Scheiben), Paul Pigorsch auf Rang 22 (67 Scheiben).






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