Hardheim: Vier von fünf Ortsvorsteherin stünden wieder bereit
Hardheim. (rüb) Während im Gemeinderat und in den Ortschaftsratsgremien nach den Kommunalwahlen mit weitreichenden Änderungen zu rechnen ist, so dürfte bei den Ortsvorstehern Hardheims Kontinuität die Oberhand behalten: Vier von fünf Amtsinhabern sind bereit, ihren Ortsteil weiter zu vertreten. Das letzte Wort hat aber natürlich der Wähler und in der Folge der Ortschaftsrat. Nur der Bretzinger Kaspar Wolf wird aus Altersgründen nicht mehr antreten.
Kaspar Wolf (Bretzingen): "Ich werde mit meinen 80 Jahren - nach einer Amtszeit als Ortsvorsteher und zwei Amtszeiten als stellvertretender Ortsvorsteher - nicht mehr kandidieren." Wie es in Bretzingen weitergeht, weiß der Amtsinhaber noch nicht.
Christel Erbacher (Dornberg/Rütschdorf/Vollmersdorf): "Ja", antwortete die 64-Jährige auf die Frage der RNZ, "ich kandidiere nochmals für das Amt als Ortsvorsteherin." Christel Erbacher steht den Höhenorten seit einer Wahlperiode vor.
Thomas Leithold (Erfeld): "Ja, ich werde wieder für Erfeld kandidieren", sagte der 61-Jährige im Gespräch mit der RNZ. Leithold ist sei 2004 im Ortschaftsrat und seit 2014 Ortsvorsteher. "In Erfeld werden aller Voraussicht nach auch alle alten Ortschaftsräte wieder kandidieren", teilte er mit. Und dennoch gibt es Probleme: "Meine einzige Sorge ist, den für Erfeld garantierten Sitz im Gemeinderat wieder besetzen zu können. Die Kandidatensuche war bislang ohne Erfolg. In der jetzigen Legislaturperiode konnte ja wegen damaliger Hinderungsgründe der Sitz leider nicht besetzt werden." Der damals gewählte Rainer Fitz (Freie Wähler) konnte sein Mandat nicht wahrnehmen, da sein Bruder Volker Fitz (SPD-Bürgerliste) ebenfalls gewählt worden war.
Wolfgang Walzenbach (Gerichtstetten): "Ich bin grundsätzlich bereit, noch einmal anzutreten", sagte der 62-Jährige. Er wolle aber zunächst eine Besprechung des Ortschaftsrats in der nächsten Woche abwarten. Dem Gremium wolle er ebenso wenig vorgreifen wie dem Wähler. Wolfgang Walzenbach ist seit 25 Jahren im Ortschaftsrat und seit 15 Jahren Ortsvorsteher.
Dieter Elbert (Schweinberg): "Ich werde mich am 26. Mai ein weiteres Mal zur Kandidatur im Ortschaftsrat zur Verfügung stellen." Der 61-Jährige ist seit 1999 im Ortschaftsrat und wurde damals auch gleich zum Ortsvorsteher gewählt. "Wir haben im Ortschaftsrat eine sehr gute, vertrauensvolle und verantwortungsvolle Zusammenarbeit, die letztendlich eine sehr gute Weiterentwicklung unseres Ortsteil ermöglicht. Ich denke, wir konnten mit unseren Neubaugebiet und der Sanierung der Turnhalle in den vergangenen Jahren viel Positives erreichen. Ich möchte mit einer weiteren Kandidatur meine Bereitschaft bekunden, unseren Ortsteil zukunftsvoll mitzugestalten." Dabei denkt Elbert vor allem an das derzeit laufende Großprojekt: die Fertigstellung eines Mehrgenerationenplatzes mit Spielplatz auf dem Gelände des alten Friedhofs.
