„Die Selbstinszenierung der Bundesregierung hat 120 Millionen Euro gekostet, es gab wenige Inhalte, es wurden keine großen Themen weitergebracht, die Kritik in Europa an Österreich ist größer geworden. Die anderen europäischen Länder sehen Österreich und die Regierung Kurz als ‚Bremser‘. Das ist eine schlechte Bilanz für die Ratspräsidentschaft Österreichs. Wir laufen Gefahr, dass nur überbleibt: „Außer Spesen nichts gewesen“, so die Kritik des außenpolitischen Sprechers der SPÖ und design. Spitzenkandidaten für die EU-Wahl, Andreas Schieder im Rahmen der aktuellen Europastunde im Parlament am Mittwoch. Die Ratspräsidentschaft Österreich sei groß und stolz angekündigt worden, sogar von Österreich als „honest broker“ war die Rede, von einem Land, das ehrlich versucht, Europa weiterzubringen. „Nichts von den großen Fragen wurde von dieser Regierung behandelt“, bilanzierte Schieder. ****