Schwetzingen: Aus den Ladesäulen kommt nur Ökostrom
Schwetzingen. (stek) Vier neue Elektro-Ladesäulen gibt es für Schwetzingen, das beschlossen die Mitglieder des Gemeinderats in ihrer jüngsten Sitzung. 79.000 Euro ist für diese Investition veranschlagt. "Damit verfügt die Stadt in Zukunft über 14 öffentliche Ladesäulen", erklärte Schwetzingens Oberbürgermeister René Pöltl. Was übrigens vom Bund mit knapp 28.000 Euro gefördert wird. Bei der Stadt verbleiben damit noch rund 51.000 Euro.
Für die Elektromobilität in Schwetzingen sei das ein großer Schritt, betonte Pöltl. Er erläuterte, dass mit diesen Ladesäulen ein erheblicher ökonomischer Nutzen einhergeht: "100 Kilometer kosten im Schnitt mit einem Benziner elf Euro, mit einem Elektrofahrzeug dagegen nur drei Euro."
Eine Komplettladung über eineinhalb Stunden kostet je nach Tarif übrigens zwischen 4,50 und neun Euro. Nachhaltigkeit sei auch noch günstiger. Rita Erny (CDU) erinnerte daran, dass der einfache Austausch von Benzinern durch Elektroautos ökologisch kein großer Sprung sei. Der ökologische Rucksack bei der Batterie-Herstellung sei beispielsweise erheblich.
Nachhaltige Mobilität müsse zwingend auch mit einem anderen Mobilitätsverhalten einhergehen. Dem stimmten Monika Maier-Kuhn (SPD) und Martina Blattner (Grüne) zu. Stichworte seien hier der Ausbau des Fahrradwegenetzes und der Öffentliche Nahverkehr.
Pöltl versicherte, dass nur Ökostrom zum Einsatz komme. Die Ratsmitglieder votierten einstimmig für die Investition. Die Ladesäulen werden am Parkplatz des Rathauses in der Zeyherstraße, auf dem Bahnhof-Parkplatz an der Ecke Carl-Theodor-Straße, auf dem Parkplatz des Neuen Messplatzes in der Kolpingstraße und auf dem Parkplatz des Bellamars, Ecke Odenwaldring und Bruchhäuserstraße, aufgestellt.
