Bereits jetzt ist es so, dass die Arbeitgeber die Kosten für Arbeitsunfälle und arbeitsbedingten Erkrankungen bei weitem nicht zur Gänze tragen. Plan ist, den Unfallversicherungsbeitrag noch weiter abzusenken und die Rechnung durch die Versicherten bezahlen zu lassen. Aus Sicht der AK ist das keine Reform, sondern ein Verschieben der Kosten von den großen Unternehmen hin zu den mittleren und kleinen und den Steuerzahlern. Die AK ExpertInnen bezweifeln auch die Machbarkeit des auf der heutigen Pressekonferenz der Sozialministerin Hartinger-Klein angekündigten Sparkurses für die Verwaltung in der AUVA. Bei jährlichen Verwaltungskosten von 90 Millionen Euro 100 Millionen einsparen zu wollen, kann nur zu Lasten der Versicherten in Form von weniger und schlechterem Service gehen.