"Aktion saubere Stadt": Es geht nicht nur um die Heidelberger "Schmuddelecken"
Heidelberg-Neuenheim. (pop) Nun ist es auch schon 13 Jahre her, als der städtische Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Stadtreinigung erstmals zu einer Stadtteilbegehung im Rahmen der "Aktion saubere Stadt" einlud. Auftakt zur diesjährigen Begehungsreihe war in Neuenheim. Bei den Touren geht es mittlerweile nicht mehr nur um die Sauberkeit im Stadtteil oder die dortigen "Schmuddelecken", sondern auch um Probleme die das Verkehrsmanagement, das Landschafts- und Forstamt oder das Tiefbauamt betreffen.
Nicht anders war es in Neuenheim, denn hier wurde zum Beispiel getadelt, dass in der Parkanlage "Am Römerbad" Sitzbänke fehlten. Folglich solle man doch bitte zwei oder gar drei zusätzliche Sitzbänke aufstellen - ein Fall für das Landschafts- und Forstamt. In dessen Zuständigkeit fällt auch ein weiteres moniertes Manko, nämlich, dass auf dem Neuenheimer Marktplatz einige der Einwurfklappen der Papierkörbe defekt seien.
Der teilweise aufgebrochene Straßenbelag der Wielandstraße im Bereich des Friedhofs ist dagegen Sache des Tiefbauamtes. Das Verkehrsmanagement soll wiederum prüfen, ob in der Keplerstraße in Höhe des Schulgebäudes nicht eine Einbahnstraßenregelung eingeführt werden könnte. Vom Ordnungs- und Bürgeramt wurden regelmäßige Kontrollen durch den Kommunalen Ordnungsdienst und die Polizei auf der Neckarwiese gefordert.
Doch war es mitnichten so, dass die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung völlig außen vor blieb. Denn da gab es ja noch den Hinweis, dass die Ladenburger Straße und die Lutherstraße zum Teil stark verschmutzt seien. Daher will der Eigenbetrieb einige Anlieger anschreiben und zur "regelmäßigen Reinigung des Gehwegs gemäß der Satzung der Stadt Heidelberg auffordern". Post wird in Kürze auch jene Baufirma erhalten, die derzeit in der Schröderstraße 39 aktiv ist. Denn die Straße sei teilweise stark verschmutzt, weshalb besagte Firma darauf aufmerksam gemacht werden soll, dass der Gehweg vor diesem Anwesen sauber zu halten ist.
Nicht zuletzt auch in Sachen Sauberkeit auf Vordermann zu bringen ist laut Begehungsteilnehmern die Bergstraße zwischen der Brückenkopfstraße und dem Philosophenweg.
