Neben der IHK Schwerin hat auch die Kommunalpolitische Vereinigung der CDU Mecklenburg-Vorpommerns (KPV) Alternativvorschläge zum bislang eher wirkungslosen Bürgerbeteiligungsgesetz für Windparks verlangt. So solle die Beeinträchtigung durch Windräder durch eine Abgabe nach dem Vorbild der Grundsteuer abgegolten werden. «Eine Grundsteuer für Energieanlagen könnte Abhilfe schaffen», erklärte der KPV-Landesvorsitzende Dietger Wille am Mittwoch in Schwerin. Bürger und Gemeinden könnten wirtschaftliche Risiken aus Beteiligungsprojekten vermeiden und dennoch Nutzen aus den Windparks vor ihrer Haustür ziehen. Das würde die Akzeptanz vor Ort erhöhen, zeigte sich Wille überzeugt.